Herbstmilbe II (Neotrombicula autumnalis)

Wie verrückt muss man eigentlich sein, diese Plagegeister fotografieren zu wollen? (O-Ton meine Biologin). Andererseits möchte man doch wissen, mit wem man es im Herbst beim Rasenmähen (etc.) zu tun hat. Nur die hier abgebildete Larve lebt ektoparasitisch (vornehmlich an kleineren Säugetieren, aber eben auch Menschen; Details siehe Wikipedia unter "Herbstmilbe").  Die Larve ist (neben ihrer "Winzigkeit", < 0.3 mm) auch daran zu erkennen, dass sie nur 6 Beine hat - und das als Spinnentier!

Die adulten Tiere bzw. späteren Nymphenstadien (siehe hier) leben vegetarisch von Pflanzenresten etc.

Kommentare

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MOD

Hallo Uli,

nun ja, da kann ich die Biologin schon ein wenig verstehen. :-) Aber eigentlich kann sie doch froh sein dieses mal nicht wieder selbst als Lockfalle für die Hirschlausfliege gebraucht zu werden. ;-)) Da kann ich mich noch gut daran erinnern.

Scherz beiseite, wieder einmal hast Du einen minikleinen Plagegeist für uns sichtbar gemacht. Ich bewundere auch immer die feine Auswahl der passenden Hintergründe. Klasse! Vielen Dank für Deine Einstellungen dazu.

Liebe Grüße

Gabi

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Makronist

Danke, Gabi. Du hast den Hintergrund angesprochen: Valentin hat vor einiger Zeit mal in einem Video angeregt, in solchen Fällen den HG mit KI zu erzeugen (Moos in seinem Fall). Jetzt hab ich es mal hier mit "Gras" probiert ("Herbstmilbe=Grasmilbe"). 1. Versuch: Eine Milbe, so groß wie ein Dackel, der auf dem Rasen steht :-). 2. Versuch: Ich sag der KI: "dieses Tier ist nur 0,3mm groß". Ergebnis: Rasenfläche, und auf einem Halm sitzt ein kleines rotes Pünktchen. 3. Versuch: "Jetzt die Milbe bildfüllend, bitte". Ergebnis: Fast alle Details an dem Tierchen sind weg, und der Grashalm hat eine Struktur, die jedenfalls nichts mit unserem Gras zu tun hat -> Kapitulation meinerseits.

Ich habe dann selbst mit demselben ABM (50:1) und derselben Beleuchtung (hoher Durchlichtanteil und Polfilter) einen Halm aus dem Garten fotografiert und das ganze dann montiert (siehe Bild unten). Hier passen also wenigstens die Größenverhältnisse - trotzdem finde ich den ursprünglichen abstrakten HG (Altglasbokeh) noch am neutralsten. Was meinst du? 

Grasmilbe auf einem Grashalm

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MOD

Hallo Uli,

da hast Du ja so Deine Erfahrungen gemacht mit der KI. :-) 

Also mir gefällt der abstrakte Hintergrund und auch die Farbgebung davon am besten. Da teile ich Deine Meinung voll und ganz.Der Grashalm ist durch seine Struktur in der Vergrößerung zu ablenkend. Bei Deinem Bild oben tritt der Hintergrund zurück und unterstützt dezent die Bildwirkung.

Schönen Abend noch und liebe Grüße

Gabi

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Makronist

Danke, Inga. Bei der vin dir angesprochenen "Flauschigkeit" hatte im ersten Moment Stacking-Artefakte befürchtet (mit dem Bino sieht man die feinen "Federn" nicht, da fehlt die Auflösung), und mit dem Mitutoyo 50x bemerkt man es bei den Einzelbildern erstmal auch nicht. Diese Federchen kommen erst nach dem zusammenrechnen zum Vorschein, und sind in der Tat keine Artefakte.

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