Du hast den kleinen Käfer – Gabi liegt richtig mit ihrer Vermutung, dass es sich um einen Blattkäfer (Chrysomelidae) handelt – sehr schön ins Bild gesetzt. Perspektive und Bildaufteilung sind sehr attraktiv. Auch die Schärfe sitzt dort, wo sie hingehört.
Einzig die Schattenbereiche des Käfers sind ein wenig dunkel. Insbesondere die unteren Bereiche der Brust und des Kopfes (unterhalb des Auges) rutschen bei den dunklen Tönen ein wenig nach unten ab.
Um so etwas bereits während der Erstellung des Fotos zu vermeiden, benötigt man zusätzliches Licht – entweder in Form von Blitzlicht oder – einfacher – mittels eines Reflektors. Blitzlicht bringt in einer solchen Aufnahmesituation eher weitere Nachteile wie z.B. einen dunklen, eher unschönen Hintergrund. Ein Reflektor wäre die bessere Wahl. Mit ihm kann man ganz leichte Lichtakzente setzen – und mehr hätte man auch nicht benötigt!
Nun ist es natürlich auch bereits deutlich aufwendiger, einen Reflektor mitzunehmen, ihn aufzuspannen und zu platzieren. Gegebenenfalls verscheucht er sogar das Motiv, hier den kleinen Käfer. Dennoch möchte ich diese Möglichkeit ansprechen.
Es ist aber auch möglich, über die Bildnachbearbeitung dieses zusätzliche Licht in die dunklen Körperbereiche zu bringen – entweder über das Aufhellen ausschließlich der tiefen Lichter oder, noch besser, partiell ausschließlich in die unteren Körperbereiche des Käfers. Wichtig dabei ist, dass diese Aufhellung nur ganz leicht vorgenommen wird, gerade so, dass sie erkennbar wird und die feinen Strukturen etwas mehr zur Geltung bringt. Alles andere wäre zu viel des Guten und würde schnell künstlich wirken.
Bei dieser nachträglichen Aufhellung kannst Du Dich gut am Auge orientieren. Wenn es um das Auge herum ein wenig heller und dadurch das Auge etwas besser sichtbar wird, passt es.
An der gesamten Lichtsituation im Bild sollte diese Aufhellung nichts ändern, denn dieses Licht ist ein wesentliches Merkmal dieses an sich sehr gut gelungenen Fotos!
Hallo Thomas, herzlich…
Hallo Thomas,
herzlich willkommen bei Makrotreff!
Du hast den kleinen Käfer – Gabi liegt richtig mit ihrer Vermutung, dass es sich um einen Blattkäfer (Chrysomelidae) handelt – sehr schön ins Bild gesetzt. Perspektive und Bildaufteilung sind sehr attraktiv. Auch die Schärfe sitzt dort, wo sie hingehört.
Einzig die Schattenbereiche des Käfers sind ein wenig dunkel. Insbesondere die unteren Bereiche der Brust und des Kopfes (unterhalb des Auges) rutschen bei den dunklen Tönen ein wenig nach unten ab.
Um so etwas bereits während der Erstellung des Fotos zu vermeiden, benötigt man zusätzliches Licht – entweder in Form von Blitzlicht oder – einfacher – mittels eines Reflektors. Blitzlicht bringt in einer solchen Aufnahmesituation eher weitere Nachteile wie z.B. einen dunklen, eher unschönen Hintergrund. Ein Reflektor wäre die bessere Wahl. Mit ihm kann man ganz leichte Lichtakzente setzen – und mehr hätte man auch nicht benötigt!
Nun ist es natürlich auch bereits deutlich aufwendiger, einen Reflektor mitzunehmen, ihn aufzuspannen und zu platzieren. Gegebenenfalls verscheucht er sogar das Motiv, hier den kleinen Käfer. Dennoch möchte ich diese Möglichkeit ansprechen.
Es ist aber auch möglich, über die Bildnachbearbeitung dieses zusätzliche Licht in die dunklen Körperbereiche zu bringen – entweder über das Aufhellen ausschließlich der tiefen Lichter oder, noch besser, partiell ausschließlich in die unteren Körperbereiche des Käfers. Wichtig dabei ist, dass diese Aufhellung nur ganz leicht vorgenommen wird, gerade so, dass sie erkennbar wird und die feinen Strukturen etwas mehr zur Geltung bringt. Alles andere wäre zu viel des Guten und würde schnell künstlich wirken.
Bei dieser nachträglichen Aufhellung kannst Du Dich gut am Auge orientieren. Wenn es um das Auge herum ein wenig heller und dadurch das Auge etwas besser sichtbar wird, passt es.
An der gesamten Lichtsituation im Bild sollte diese Aufhellung nichts ändern, denn dieses Licht ist ein wesentliches Merkmal dieses an sich sehr gut gelungenen Fotos!
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht"
Roland