Bachnelkenwurz

Grüß Euch,

nach dem ich ja kürzlich die Bachnelkenwurz als Vintage-Bild gezeigt habe, hier meine Bilder der selben Blume mit dem 100 f2.8 Canon, die ich die letzten drei Jahre gemacht habe (jedes Jahr darf es eines sein). Das erste ist ein TableTop, die anderen zwei am Teich gemacht. Nur so als Vergleich und um zu zeigen welches Potential das Blümlein als Fotomotiv hat.

Kommentare

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Hallo Wolfgang,

Bild 2 ist ein Träumchen ! Das mag ich sehr! Es wirkt ganz anders als dein Vintage-Bild. Beides hat seine Berechtigung. Ich persönlich würde mich hierbei sogar für das Makro entscheiden und mir unverzüglich an die Wand hängen. *dahinschmelz :-)

Liebe Grüße

Gabi

 

 

 

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Grüß Dich Gabi,

danke für Deine Einschätzung. Bei dem Zweiten Bild hatte ich meine Edelstahl-Gitterblende vor das Objektiv gesteckt. Das Ding deckt 50% des Frontglases ab, ist in der Schärfeebene aber nicht bemerkbar, dafür zaubert es in der Unschärfe einen feinen Wischeffekt, fast wie Bewegungsunschärfe.

Servus
Wolfgang

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Makronist

Hallo Wolfgang,

auch ich finde das 2. Bild vor allem von der Licht-Wirkung her Klasse!

Was ist das für eine Gitterblende? Magst du genaueres dazu sagen bzw. eine Bezugsquelle nennen?

Auf jeden Fall ein schöner Effekt, den du damit erzielst!

Schöne Grüße

Uli

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Grüß Dich Uli,

Bezugsquelle? Ähm, designed by Wolfgang and produced by my Edelstahlschlosser *lach*. Das ganze ist entstanden weil ich einen flash back hatte. Physikunterricht und da genauer "Interferenz am Doppelspalt". Das ganze kann man auch aus Pappe schneiden, die ist aber immer kaputt wenn man sie braucht und mit dem Gitter wird es schnell lapprig. Das Fadenkreuz und der Kochlöffel ergeben einen Swirl Effekt, das Gitter ist flexibler einsetzbar und man kann es mit dem Filterhalter drehen. Blechstärke 1mm Länge/Breite 100mm. Die Passende Blendeneinstellung muss experimentell ermittelt werden. Offenblende bringt leichte Wischeffekte, bei 5.6 wird es wilder.

Servus
Wolfgang

ps.: Das Fadenkreuz ist verwackelt, nicht daran stören, es geht ja um das Funktionsprinzip der Blende

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Makronist

Vielen Dank für die Info und die Bilder, Wolfgang.

Wenn ich mal sonst nichts mehr zu tun habe, werde ich mir auch sowas basteln!

[Mit Interferenz (von Licht im sichtbaren Bereich) haben deine Filter allerdings nichts zu tun, dazu sind die Skalen zu verschieden. Ein typisches Strichgitter in der Optik hat einige 100 Linien pro mm. Deine Konstrukte wären für Mikrowelleninterferenz-Experimente bestens geeignet! Also, die Effekte lassen sich hier noch mit gewöhnlicher Strahlenoptik erklären - was diesen Effekten aber natürlich nicht den Wert nimmt. Sorry, aber als glernter Physiker musste ich das einfach loswerden, nix für unguat!]

Servus,

Uli

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Grüß Dich Uli,

ich spreche hier vom guten alten Doppelspaltversuch (1802 Thomas Young). Also eine Lichtquelle, eine Pappe mit zwei Spalten und einen daher liegende Projektionsfläche. Es ergibt sich als Ergebnis ein Interferenzmuster, also eine Vielzahl von Licht und Schattenstreifen. Nach dieser Idee baute ich erst eine Doppelblende und als das funktionierte, ein Gitter bei dem das Ergebnis besser war. Ich will da gar nicht die physikalischen Hintergründe diskutieren, ich schreibe bloß was der Auslöser, die Idee und das Ergebnis ist. 

Gruß
Wolfgang

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