Klatschmohn

Hallo Makronisti,

Den Klatschmohn (Papaver rhoeas) mit seinen leuchtend roten Blüten kennt jeder: Als typische Ackerwildpflanze wächst er vor allem auf Äckern und Feldern mit Getreide, ist im Frühsommer aber auch an vielen Wegrändern anzutreffen. Wie alle Mitglieder der Gattung Mohn zählt der Klatschmohn zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) und enthält in seinem Milchsaft zwar schwache, aber dennoch giftige Alkaloide. Anders als der verwandte Schlafmohn (Papaver somniferum) enthält er jedoch kein Morphin, sodass er nicht als Droge eingestuft wird und seine Kultur völlig legal ist. Beheimatet ist der Klatschmohn in den gemäßigten Zonen Nordafrikas und Asiens, weil er aber bereits seit der Jungsteinzeit (Neolithikum) in Europa wächst, gilt er auch bei uns als heimisch. Der deutsche Trivialname Klatschmohn ist eine Anspielung auf die papierdünnen Blüten, die bei Wind und Regen aneinander klatschen (Quelle: www.mein-schoener-garten.de).

Exif
Kamera Canon EOS-1D Mark IV
Objektiv EF100mm f/2.8L Macro IS USM
Blende 8
Belichtungszeit 1/300
Brennweite 100.0 mm
ISO 100
(längste Kante 4351pixel=11% Beschnitt)

VG Thomas

Kommentare

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ADMIN

Hallo Thomas,

nach einigen Tagen Abwesenheit wegen der beiden Makrotreff-Workshops bin ich nun wieder da – und sehe haufenweise tolle Fotos, unter anderem auch dieses hier.

Sehr ansprechend finde ich das Licht: nicht zu stark, nicht zu schwach, und so ausgerichtet, dass die Blüte sehr plastisch wirkt.

Der Focus Stack ist recht sauber, aber insbesondere am oberen rechten Rand des inneren Blütenblattes sind Ungenauigkeiten zu sehen, die beim Zusammenrechnen der Einzelfotos durch die Software entstehen.
Diese sanften Kontrastkanten – ein Blütenblatt steht vor einem anderen Blütenblatt gleicher Farbe und Struktur – sind für die Programme richtig große Hürden. Hier gehen sie alle mehr oder weniger deutlich in die Knie und produzieren Halos. Da gibt´s nur eins: nachbearbeiten! – So, wie Du es hier gemacht hast :-).

Dennoch ein sehenswerter Foto eines Blütenausschnitts.

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland

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ADMIN

Hallo Thomas,

ja, Rot kann einen Fotografen richtig ärgern. Aber da gibt es auch noch ein paar andere Farben. Man denke beispielsweise an das Hellblauliladunkelblauhelllilamittelblaudunkellila des Leberblümchens :-). Zu Analogzeiten ein glatter Killer für die guten alten Filmemulsionen, aber auch in Digitalzeiten immer wieder eine Herausforderung.

Lieber Gruß,

Roland

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