Weniger ist manchmal mehr

Hallo ihr Lieben

Was soll ich sagen; es hat mich halt gepackt....

Ich hatte nur mein Vintage Objektiv mitgenommen weil ich konsequent üben wollte.

Herausgekommen ist dann sowas

Nikon D 7500

Vintage Objektiv vom Flohmarkt Lichtstärke 2,5   1/2000 ( es war sehr sonnig) Iso 100 Freihand Manuell  leicht mit Nik Kollektion Kontrast bearbeitet

Ich würde sagen: ich taste mich heran

Schönes Woche

Pepper

Kommentare

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ADMIN

Hallo Pepper,

so geht´s vielen Makronisten: Hat man einmal an den Reizen dieser kreativen Art der Darstellung alter Objektive gerochen, mutiert man ruckzuck vom Makronisten zum Vintage-Makronisten. Manche hier im Forum sprechen gar von einem Virus :-).

Wie dem auch sei, auf jeden Fall macht´s richtig Spaß!

Was für ein Objektiv ist den das, welches Du da auf einem Flohmarkt gefischt hast? Lichtstärke 2.5, und was für eine Brennweite? Und welcher Hersteller? Es ist immer mal interessant, zu wissen, durch welche "Röhre" das Bild gegangen ist und verzaubert wurde, ehe es auf dem Sensor landete (grins).

Dein Ansatz, nur ein Objektiv mit rauszunehmen (hier das Vintage-Objektiv), ist eine gute Möglichkeit, sich tatsächlich beim Fotografieren ausschließlich auf dieses eine Objektiv zu konzentrieren. Durch solche eine Reduktion kann man dasjenige Objektiv, das mit spazieren gehen durfte, so intensiv kennenlernen wie kaum durch eine andere Methode.

Zum Foto:

Achte beim Fotografieren auf das Licht. Bei der Vintage-Makrofotografie gelten die gleichen Kriterien wie bei der "normalen" Makrofotografie; steiles Sonnenlicht ist eher schwierig. Die Farben werden fad, die Kontraste flau. Dies ist beim Foto oben zu sehen.

Sehr interessant wiederum ist die Positionierung des sehr kleinen Hauptmotivs in den linken unteren Bildbereich. Dadurch bekommt der "gemalte" Hintergrund im wahrsten Sinne des Wortes viel Raum – und wirkt entsprechend. Hier hat das Vintage-Objektiv von Dir eine große Leinwand spendiert bekommen, um zu zeigen, was es malerisch so drauf hat :-). Und das sieht schonmal ganz gut aus. Bleibt die Frage, um was für ein interessantes Objektiv es sich handelt...

Lasse eine Pflanze, die Du nahezu ganz fotografierst (also nicht nur "porträtierst"), unten auf dem Boden stehen. Das schließt ein Bild. Oben im Foto ist der Boden unterhalb der unteren Bildkante. Die Pflanze "schwebt". Dadurch ist das gesamte Bild nach unten hin geöffnet, was beim Betrachten Fragen aufwirft. Warum ist das so? Was sagt dies dem Bildbetrachter? In der Regel ist eine "Erdung" einer Pflanze und damit ein Abschluss die bessere Variante. 

Fazit: Dein "Herantasten" ist spannend und erfolgreich. Fazit vom Fazit: weitermachen (grins)!

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland

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Makronist

Hallo Roland

schön von dir zu hören. Ich hoffe es geht dir gut.

Das Objektiv ist ein Makro 105mm  Festbrennweite von Nikon. Meine D7500 erkennt es zum Glück. Meine ältere Nikon D5300 nicht.

Das manuelle Fokussieren bereitet mir noch Schwierigkeiten so das ich mich mich immer wieder an die Schärfe herantasten muss. Aber ich glaube das ist Übungssache.

LG und bleibt alle Gesund

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