Insekten im Flug

Gemeine Sandwespe

Diese große Sandwespe wurde hier auf Makrotreff bereits einige Male gezeigt, u.a. von Ingo. Ich war sehr beeindruckt von diesem großen Insekt und der tollen Farbgebung mit metallisch blau-schwarz und orange. Die gemeine Sandwespe sucht das Habitat nach Schmetterlingsraupen ab. Da diese Wespe sehr wachsam ist, war es nicht einfach, eine Flugaufnahme zu bekommen. Bei unserem 5.Date hat es dann aber gefunkt.

Da die Sandwespe etwas zu weit unten im Bild gelandet ist, musste ich etwas mehr beschneiden.

1/4000s, f/4, ISO800, 5:4 + etwa 20% Beschnitt

Vierfleck-Pelzbiene im Flug

Heute habe ich ein Weibchen der Vierfleck-Pelzbiene (Anthophora quadrimaculata) am Natternkopf besucht. Diese Pelzbiene ist deutlich kleiner als die häufige Frühlings-Pelzbiene, hat aber die schöneren Augen ;-)

Für Flugaufnahmen benötige ich eigentlich mehr Licht. Also musste ich hier meine Standard-Verschlusszeit verlängern (risikoreich bei diesem ABM ;-)), ISO hochschrauben und die Blende weiter öffnen, als ich es bei diesem HG und diesem ABM gern getan hätte.

Rotbürstige Pelzbiene am kriechenden Günsel

Vor 2 Jahren bin ich dem Weibchen dieser Art (Anthophora retusa) begegnet und in diesem Jahr habe ich zum ersten Mal ein Männchen gesehen und abgelichtet. Die Art ist deutlich seltener als die häufige Frühlingspelzbiene, was vermutlich auf die höheren Ansprüche an das Habitat zurück zu führen ist. Sie zeigt nach meinen Beobachtungen jedoch ein recht ähnliches Verhalten.

1/3200s, f/4,5, ISO1250, 5:4 + minimaler Beschnitt

Insekten im Flug fotografieren

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ADMIN

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Fotografie von fliegenden Insekten. Die Kurzzeitfotografie, bei der extrem kurze Belichtungszeiten verwendet werden, um schnelle Bewegungen einzufrieren, erfordert einen hohen technischen Aufwand. Sie ist eine eher starre Fotografie, die aber spektakuläre Ergebnisse liefert. Für Fotografen, die keine teure Ausrüstung besitzen, gibt es jedoch auch Möglichkeiten, beeindruckende Bilder von fliegenden Insekten zu machen. Es gibt einige wichtige Faktoren zu beachten, wie das Verhalten des Insekts, der Abbildungsmaßstab des verwendeten Objektivs und die Belichtungszeit.

winke winke

Winkt mir die Libelle tatsächlich zu? Wohl eher nicht ;-). Die Bewegung des Beines ist wohl eher ein Teil der Gymnastikübungen, die viele Insekten wesentlich konsequenter in ihren Tagesablauf einbauen als wir Menschen es tun. Etwas erinnert hat mich das erhobene Bein an das Verhalten einiger Hummeln. In diesem Fall wäre es eine Drohgebärde. Wenn man Hummlen zu nahe kommt und sie keine Lust darauf haben, wird oft ein Bein angehoben. Klarer Fall: Gelbe Karte und Vorwarnung.