Insekten im Flug

diving deep - Trioplan 100mm f/2,8

Eine großer Fliederstrauch in den Lechauen war für diese Hornisse im Herbst ein Grund, richtig tief zu tauchen und so ging es mir dort auch.

Wenig Licht und ein hoher ISO-Wert haben die Freude etwas geschmälert, aber ich habe es einfach etwas rauschen lassen ;-). Wohl auch wieder ein eher experimentelles Bild, aber ich hoffe, auch ein Rücken kann entzücken.

ABM etwa 1:3, APS-C, 1/3200s, f/2,8, ISO2500, minimaler Beschnitt

 

 

Goldfurchenbiene im Flug

Furchenbienen (Halictus) sind kleine bis sehr kleine Wildbienen, die uns Menschen selten (von selbst) auffallen. Die Lebensweise dieser Wesen ist jedoch sehr spannend. Sie leben in kleinen Gemeinschaften (eusozial) und können die jeweils benötigten Rollen wie Königin, Arbeiterin, Bewacherin oder Pflegerin austauschen. Da sie zudem Nahrungsgeneralisten sind, ist ihr Leben voll von Kreativität, Abwechslung und intelligenter Anpassung in Harmonie mit der Umwelt. Und das sowohl zu Hause, als auch in der Arbeit ;-). Wir können wohl einiges von diesen Tieren lernen!

Schmalbiene im Flug - Trioplan 100mm f/2,8

Ich vermute, dass es sich hier um eine Schmalbiene handelt. Es könnte ein Weibchen der gewöhnlichen Schmalbiene (Lasioglossum calceatum) sein.

Auch die kürzeste Belichtungszeit meiner Kamera reicht bei diesen Momenten nicht immer aus. Bei (kleinen) Wildbienen im Flug mit Altgläsern sind die Aussichten auf ein Ergebnis zudem sehr gering. Hier hat es geklappt und auch wenn ich unterbelichtet hatte und aufhellen musste, freue ich mich immer über ein neues Flugdokument.

Heidelibelle im Flug

Die Heidelibelle und ich wünschen feine Tage und einen guten Flug ins neue Jahr! 

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt betreiben und nutzen. Neben der Schönheit von Mutter Natur ist dieses Forum meine größte Inspirationsquelle. Es gibt hier Raum für Vielfalt (und das nicht nur bei den Arten) und besonders spannend finde ich, wie unterschiedlich wir die Welt (durch Alt- oder Neugläser) sehen können und im Austausch darüber gemeinsam dazu lernen. 

Ein Dankeschön & herzliche Grüße aus Augsburg

Rob

Ackerhummel an Salbeiblüte - Cooke Kinic 25mm f/1,5

Salbeipflanzen locken viele Insekten an. Die Blätter spenden "frische Getränke" in Form von auf den Härchen liegenden Tropfen. Ebenfalls sind sie perfekt zum Sonnenbaden geeignet, werden gerne von Schwebfliegen umflogen und sind gute Jagdreviere für Spinnen, wie z.B. die Buschkrabbenspinne. Die zarten Blüten werden ebenfalls von vielen Wildbienenarten angeflogen und offenbar sehr geschätzt. Ich konnte an einer relativ kleinen Salbeipflanze viele Arten im Juli und August dokumentieren.

Letzte Patrouille – Blaugrüne Mosaikjungfer

Es sind die letzten Tage der Blaugrünen Mosaikjungfern. Noch eine Abendrunde fliegen, eine Partnerin am letzten warmen Tag treffen, Revierkämpfe und Rangeleien mit anderen Männchen, Jagen im Schilf und eine Übernachtung hoch im Baum, Für die Weibchen noch einmal Paarung, Eiablage und gemütlich und leicht versteckt in der Vegetation die Sonne genießen. Bei günstigen lokalen Bedingungen können einzelne Exemplare bis Anfang November leben, aber für die allermeisten Individuen findet das nun zum letzten Mal statt.

Suchende Schlupfwespe

Hier handelt es sich wohl um Habrocampulum biguttatum, eine Schlupfwespe, aus der 45 Arten starken Unterfamilie Anomaloninae. Diese relativ große Schlupfwespe ist mir seit dem Sommer öfter auf sonnigen Wiesen in Waldnähe begegnet. Mit ihrem zart schwebenden und tanzenden Flug mit hängenden Beinen sticht sie aus der Masse der Fluginsekten ziemlich heraus. Ganz fleißig wurden immer wieder Wiesen abgesucht nach Raupen des Kiefernspanners (oder auch anderen Raupen), die sie parasitiert und/oder auch auf der Suche nach Blattläusen, um etwas Honigtau zu naschen.

2 Bilder - 4 Probleme ;-)

Seit ich denken kann liebe ich es, Schwebfliegen zu beobachten. Wie schön vom Leben, dass ich jetzt die Gelegenheit habe Bilder davon zu erstellen. Insbesondere der mutige Flug der Männchen (auch in Menschennähe) ist in meinen Augen beeindruckend. Schwebfliegen reagieren zwar auf uns, in diesen mutigen "das ist mein Revier" - Momenten kommt es jedoch eher selten zu einem Fluchtverhalten. Aus diesem Grund bieten sich auch Experimente an, die mit anderen Tieren undenkbar wären.