Insekten im Flug

Blauschillernde Sandbiene

Die Blauschillernde Sandbiene, auch Senf-Blauschillersandbiene genannt, ist eine imposante Wildbiene. Mit ihren weißen Haarbüscheln und den langen dunkelblau-schillernden Flügeln, die sie beim Blütenbesuch abspreizt, ist sie sehr auffällig. Leider ist sie selten, laut Roter Liste gefährdet und im Bestand abnehmend. Ich bin froh, dass ich in den letzten Wochen einige Zeit mit ihr verbringen konnte - Dank dem Mensch, der einen Teil einer Wiese gegen ein Wildpflanzen-Beet, u.a. mit Ackersenf getauscht hat. 

Frau Wolle

Dieses Weibchen der Weißfleckigen Wollbiene (Anthidium punctatum) hat sich für eine sandigen Fläche entschieden und arbeitet fleißig daran, das Nest mit "Pflanzenwolle" auszustatten. Das Nest befindet sich im unteren linken Bildbereich (zwischen den Halmen) und wurde regelmäßig mit neuem Material angeflogen, bevor sie sich in den verdienten Feierabend begeben hat.

1/4000s, f/5, ISO640, Sigma 105mm, minimal beschnitten

Gelbbindige Furchenbiene ♀

Ein Weibchen der Gelbbindigen Furchenbiene (Halictus scabiosae) auf dem Rückflug zu ihrem Nest. Sandige, sonnenexponierte Böden mit Hanglage werden besonders gerne angenommen.

Frage zum Format/Beschnitt: 

Ich habe hier auf 5:4 geändert und gut 10% beschnitten. Platz ist links, rechts und oben. Unten habe ich alle Pixel verwendet. Wäre ein anderer Beschnitt und damit eine leicht geänderte Komposition hier vorteilhafter?

1/4000s, f/5,6, ISO640, Sigma 105mm

Kegelbiene

Alle Kegelbienen-Arten sind Kuckucksbienen und parasitieren vor allem verschiedene Blattschneiderbienen und Pelzbienen. Die Bestimmung ist alles andere als leicht. Ich gehe davon aus, dass ich hier ein Weibchen von Coelioxys elongata getroffen habe. Sicher bin ich mir jedoch nicht.

Obwohl ich mit offenen Augen durch die Insektenwelt gehe/krieche, finde ich selten Kegelbienen. Da war die Freude natürlich groß als ich Ende Juni eine Flugaufnahme ergattern konnte. Fotografische Perfektion tritt hinter der Dokumentation dann einfach zurück ;-)

Gelbbindige Furchenbiene

Nach längerer Pause komme ich mal wieder dazu, ein Bild einzustellen. Meine Zeit war knapp bemessen, aber gleichzeitig hatte ich auch viel Glück. Ich habe eine nette Dame in meinem Viertel kennen gelernt, die einen traumhaften Garten hat. Unzählige Nahrungsquellen für Wildbienen und andere Insekten und viele Nistmöglichkeiten, die im Moment noch massiv erweitert werden, sind dort zu finden. Die Insekten fühlen sich dort wohl. Ich auch ;-).

Bienenwolf im Flug

Heute bin ich losgezogen, um den Bienenwolf im Flug abzulichten und überraschenderweise hat es auch geklappt ;-). 

Dieses Weibchen ist gerade auf dem Rückflug zu ihrem Zuhause. Aus dieser Perspektive konnte ich das Loch jedoch nicht ins Bild bringen. Auch sonst hat sich kein weiterer Anker für das Auge angeboten. Ein Bienenwolf darf in meinen Augen aber auch einfach mal über dem Sand schweben :-).

1/4000s, f/5, ISO800, 5:4 + 10% Beschnitt

Goldene Schneckenhaus-Mauerbiene

Diese schöne Mauerbiene ist im späten Frühling und frühen Sommer unterwegs. Als Habitat bevorzugt sie vegetationsarme Flächen und sonnenexponierte Orte an denen auch große, nicht mehr bewohnte Schneckenhäuser zu finden sind. Die Männchen patroullieren sowohl Schneckenhäuser, als auch in der Nähe befindliche Futterpflanzen. Die Wildbiene fliegt verschiedene Blüten an. In diesem Habitat waren die Weibchen vor allem an der Zaunwicke und am Hornklee zu beobachten. Die Weibchen sind viel ruhiger als die Männchen der Art und (sofern man sich vorsichtig annähert) nicht schreckhaft.

Gemeine Sandwespe

Diese große Sandwespe wurde hier auf Makrotreff bereits einige Male gezeigt, u.a. von Ingo. Ich war sehr beeindruckt von diesem großen Insekt und der tollen Farbgebung mit metallisch blau-schwarz und orange. Die gemeine Sandwespe sucht das Habitat nach Schmetterlingsraupen ab. Da diese Wespe sehr wachsam ist, war es nicht einfach, eine Flugaufnahme zu bekommen. Bei unserem 5.Date hat es dann aber gefunkt.

Da die Sandwespe etwas zu weit unten im Bild gelandet ist, musste ich etwas mehr beschneiden.

1/4000s, f/4, ISO800, 5:4 + etwa 20% Beschnitt