Monster am Gartenteich
zurückgebliebene Larvenhaut einer Königslibelle am eigenen Gartenteich
zurückgebliebene Larvenhaut einer Königslibelle am eigenen Gartenteich
Letztes Jahr, Anfang Mai, suchte sich der heimtückische Pilz "Fliegentöter" auch in meinem Garten schon Opfer.
Ich konnte einige Bilder von einer armen, befallenen Dungfliege machen, die schon ihr Leben lassen musste.
Der Fliegentöterpilz ( Entomophthora muscae) hat die Fliege in Besitz genommen.
Auf dem Körper des Wirts gelandet, keimen die Sporen binnen kürzester Zeit und durchwachsen sein Außenskelett. Ins Körperinnere vorgedrungent, ernährt der Pilz sich von der Körperflüssigkeit des Wirts und bildet außen ringartig wirkende Sporenträger.
Das sind mit die kleinsten Motive, die ich im letzten Jahr erwischen konnte.
Jeder hat sie wahrscheinlich schon gesehen, diese kleinen Flusen in der Luft. Im letzten Sommer sah man sie sehr häufig. Es sind Buchenblattläuse (Phyllaphis fagi), nur 1-3 mm groß.
Man nennt sie auch Wollige Buchenläuse, was ihrem Aussehen gerecht wird.
Ich wünsche allen im neuen Jahr alles Gute und viele schöne Motive, egal ob winzig oder groß.
L.G. Astrid
Hallo,
dieses Bild ist irgendwie total bescheuert: Man guckt spontan ins Nichts zwischen den Blüten. Trotzdem, so wünsche ich mir die Zukunft. Auf jeder Blüte (mindestens) ein Insekt. Allen Makronist*innen ein glückliches und friedliches Jahr 2023!
Liebe Grüße
Ingo
Ein Bild vom Sommer. Hier hab ich mal die Florfliege in freier Natur angetroffen. Ich finde die mit ihrer grünen Farbe sehr schön und nützlich sind sie auf jeden Fall auch.
Gruß Thomas
Aller guten Dinge sind drei. Hier hätte ich noch eine Miniwespe. So etwa 3 mm groß war sie.
Eurytoma ist eine Gattung der Erzwespen. Es gibt mindestens 620 beschriebene Arten. Eine genaue Bestimmung ist daher schwierig.
Bei leichtem Wind war die aktive Wespe auf der Grasähre nicht einfach zu erwischen.
Für diese Winzlinge benutze ich zusätzlich zum Objektiv ein Raynox DCR 250
Hier ist es ja zur Zeit extrem ruhig, ich stelle trotzdem mal weitere Bilder von winzigen Wespen ein.
Diesmal ist es eine Gelis sp., die auch Ameisen-Mimikry zur Tarnung nutzt. Vieles ist ja auch bei diesen Wespen unerforscht. Ich frage mich, wie schaffen es die flügellosen Weibchen, quasi als Fußgänger, oft weit entfernte Spinnenkokons oder auch Gelege anderer Insekten aufzusuchen um ihre Eier dort zu legen???. Treibt sie vielleicht der Wind ???
Ich schätze mal, das es sich hierbei um die Gelbe Dungfliege handelt. Was anderes habe ich mit "gelbe Fliege" nicht wirklich gefunden.
Gruß Thomas
In meinem Garten konnte ich im September diese winzige Taillienwespe der Gattung Lagynodes erwischen.
Typisch für diese Gattung sind die geknickten Fühler. Nur ein paar Millimeter groß sind diese Tierchen.
Das war ein Glücksfund.
Noch ein kleiner Gruß aus dem vergangenen Sommer.