vielen Dank für die Einstellung der Originalversion. Mit meiner Bitte meinte ich aber nicht eine unbearbeitete Originalversion, sondern eine nicht überschärfte, also weniger stark geschärfte Version. Anscheinend hatte ich mich hier unklar ausgedrückt...
Das unbehandelte RAW-Foto entspricht dem "digitalen Negativ". Eine gewisse Grundbearbeitung gehört also IMMER dazu. Sie darf nur nicht zu übertrieben ausfallen, insbesondere bei der Schärfung.
Ich habe hier bei Makrotreff kürzlich einen Artikel über die Schärfung eingestellt, in dem ich auch eine Beispieleinstellung einer defensiven Schärfung vorstelle:
Wenn Du diese Einstellungen zumindest als Orientierung nimmst, vermeidest Du Überschärfung – und am Ergebnis ist auch die eigentliche Grundqualität eines Fotos hinsichtlich seiner Schärfe zu erkennen. Diese ist nicht zu erkennen bei einem überschärften Foto. Und die Originalversion des von Dir eingestellten Fotos lässt auch einige Unschärfen erkennen. Eine moderate Nachschärfung im notwendigen Maße gibt hier Aufschluss.
Noch eine Frage zu den im Original erkennbaren Unschärfen: Hast Du das Foto interpoliert?
Vielen Dank nochmals für die lange Antwort! Ok, ganz Originalversion ist es nicht, habe es jedoch nur ein kleines bisschen nachgeschärft... wohl aber leider den Mittelweg nicht gefunden zwischen zu wenig und zu viel.
Ich muss wohl noch gestehen, dass ich ein absoluter Makro-Anfänger bin, ehrlich gesagt keine Ahnung habe und vor zwei oder drei Wochen das erste mal ein ganz einfaches Makro in die Hand nahm. Auch von Bearbeitung weiss ich (noch) nichts, habe also nicht mal ein Programm. Deshalb weiss ich in diesem Zusammenhang leider auch nicht, was "interpoliert" heisst... :-)
wenn Du nicht weißt, was "interpolieren" heißt, wirst Du es auch nicht durchgeführt haben :-).
Interpolieren ist ein nachträgliches Hochrechnen eines Fotos. Dies geschieht mittels Bearbeitungs-Software.
Ich mache Dir einen Vorschlag: Stelle das Foto in seiner Originalgröße als hochaufgelöstes JPG ein, also ohne jeden Beschnitt. Wichtig: Es darf nicht größer als 10 MB sein, ansonsten wird von unserem System geblockt. Dann schaue ich es mir genau an. Das alles natürlich nur, wenn Du magst :-)! Und sollte es dann für Dich in Ordnung sein, mache ich Dir einen Schärfungs-Vorschlag – zumindest so gut, wie das auf der Basis eines JPG´s geht. Sollte dies funktionieren, hättest Du einen Vergleich.
Ich habe eine moderate Schärfung vorgenommen, soweit dies auf der Grundlage eines JPG´s möglich ist. Sie sollte unbedingt immer als letzter Schritt im RAW vollzogen werden. Aber es reicht aus als Orientierung für Dich, wie stark in etwa eine Schärfung durchgeführt werden kann/soll.
Schließlich habe ich das Bild nochmals neu hochgeladen und eingestellt. Es ist hier zu sehen.
WICHTIG:
Der von Dir vorgenommene Beschnitt beträgt übrigens mehr als etwa ein Drittel. Betrachte hierbei die Reduktion der Bildfläche! Durch Wegschneiden des äußeren Bereichs, zusätzlich unter Veränderung des Formats von 2:3 auf 4:3, reduziert sich die Bildfläche sehr schnell sehr stark – im vorliegenden Fall um etwa die Hälfte. Ich bitte Dich, dies bei zukünftigen Einstellungen zu beachten und entsprechend anzugeben (siehe hierzu unsere Upload-Hinweise).
Stärkere Beschnitte verändern sehr stark die ursprüngliche Charakteristik eines Fotos und müssen deshalb angegeben werden, wenn man stichhaltige und korrekte Aussagen über ein Bild vornehmen möchte.
Hierbei handelt es sich um einen stärkeren Beschnitt. "Normalerweise" stellen wir in dieser Form behandelte (reduzierte) Fotos nicht in die TOP-Galerie ein. In diesem Fall hier mache ich es dennoch, aber ich denke, die Problematik wird deutlich.
ich hab eine Frage zu deiner Anmerkung wegen dem Format von 2:3 bzw 4:3, welchen Einfluss hat das bei der Bildnachbearbeitung im Beschnitt? Bei meiner Kamera habe ich das Format 3:2 eingestellt, könnte aber auch 1:1 einstellen, wäre das evt. sinnhafter bei der Bildaufteilung?
ich würde mit Deiner Kamera in dem Format fotografieren, für das sie ausgelegt bzw. entwickelt wurde. Damit hast Du die bestmögliche Ausnutzung der "mitgelieferten Pixel" (sprich des Sensors). Bei Deiner Kamera ist dies das Format 2:3.
Dann gibt es noch den Beschnitt im Rahmen der Bildbearbeitung, also sozusagen einen "Nachbeschnitt", den man natürlich in (beliebig) vielen Formaten vornehmen kann. Das ist der Punkt, über den wir beim Bild von Zina geschrieben haben. Und wenn Du bei dieser Nachbearbeitung aus einem (original) 2:3-Format ein 4:3-Format machst, schneidest Du rechts und links etwas ab, während die Höhe gleich bleibt. Unterm Strich verkleinerst Du also das ursprüngliche Foto, das ja im (breiteren) 2:3-Format aufgenommen wurde.
Wenn nun eine solche format-reduzierende "Umwandlung" zu einem Bildausschnitt zusätzlich hinzu kommt, ist man in der Summe ruck-zuck bei einer Halbierung und mehr der ursprünglichen "Bildmasse". Anders ausgedrückt: Man schmeißt einen großen Haufen der vorher teuer bezahlten und belichteten Pixel einfach in den Müll... :-).
Dies kann und darf nicht im Rahmen des Erlernens des Fotohandwerks immer von vornherein mit einkalkuliert werden. Besser ist, bereits bei der Erstellung des Fotos einen sinnvollen Abbildungsmaßstab und einen "ordentlichen" Bildaufbau zu realisieren. Dann kann man sich das anschließende "entwertende" Geschnipsel sparen oder zumindest einschränken.
Das kann natürlich Jeder so handhaben, wie er meint. Aber es ist nicht Inhalt der von uns gelehrten (Makro-)Fotografie hier bei Makrotreff. Aus diesem Grund spreche ich das immer wieder an. Es ist tatsächlich ein wichtiges Thema, das leider sehr weit verbreitet in sehr fragwürdiger Form gehandhabt wird.
Vielen herzlichen Dank! Ja, ich sehe den Unterschied, so sieht es wirklich super aus. Ich freue mich sehr, dass es so in die TOP gekommen ist, v.a., da ich ja wirklich ein blutiger Anfänger bin und vor allem von der technischen Seite her keine Ahnung habe. Aber ich sehe, hier kann man enorm viel lernen.
Werde jetzt noch ein anderes einstellen, von dem ich hoffe, dass es weniger überschärft ist.
Kommentare
ADMIN
Hallo Zina, vielen Dank für…
Hallo Zina,
vielen Dank für die Einstellung der Originalversion. Mit meiner Bitte meinte ich aber nicht eine unbearbeitete Originalversion, sondern eine nicht überschärfte, also weniger stark geschärfte Version. Anscheinend hatte ich mich hier unklar ausgedrückt...
Das unbehandelte RAW-Foto entspricht dem "digitalen Negativ". Eine gewisse Grundbearbeitung gehört also IMMER dazu. Sie darf nur nicht zu übertrieben ausfallen, insbesondere bei der Schärfung.
Ich habe hier bei Makrotreff kürzlich einen Artikel über die Schärfung eingestellt, in dem ich auch eine Beispieleinstellung einer defensiven Schärfung vorstelle:
Schärfen von Fotos
Wenn Du diese Einstellungen zumindest als Orientierung nimmst, vermeidest Du Überschärfung – und am Ergebnis ist auch die eigentliche Grundqualität eines Fotos hinsichtlich seiner Schärfe zu erkennen. Diese ist nicht zu erkennen bei einem überschärften Foto. Und die Originalversion des von Dir eingestellten Fotos lässt auch einige Unschärfen erkennen. Eine moderate Nachschärfung im notwendigen Maße gibt hier Aufschluss.
Noch eine Frage zu den im Original erkennbaren Unschärfen: Hast Du das Foto interpoliert?
Lieber Gruß,
Roland
Vielen Dank nochmals für die…
Vielen Dank nochmals für die lange Antwort! Ok, ganz Originalversion ist es nicht, habe es jedoch nur ein kleines bisschen nachgeschärft... wohl aber leider den Mittelweg nicht gefunden zwischen zu wenig und zu viel.
Ich muss wohl noch gestehen, dass ich ein absoluter Makro-Anfänger bin, ehrlich gesagt keine Ahnung habe und vor zwei oder drei Wochen das erste mal ein ganz einfaches Makro in die Hand nahm. Auch von Bearbeitung weiss ich (noch) nichts, habe also nicht mal ein Programm. Deshalb weiss ich in diesem Zusammenhang leider auch nicht, was "interpoliert" heisst... :-)
Lieber Gruss, Zina
ADMIN
Hallo Zina, wenn Du nicht…
Hallo Zina,
wenn Du nicht weißt, was "interpolieren" heißt, wirst Du es auch nicht durchgeführt haben :-).
Interpolieren ist ein nachträgliches Hochrechnen eines Fotos. Dies geschieht mittels Bearbeitungs-Software.
Ich mache Dir einen Vorschlag: Stelle das Foto in seiner Originalgröße als hochaufgelöstes JPG ein, also ohne jeden Beschnitt. Wichtig: Es darf nicht größer als 10 MB sein, ansonsten wird von unserem System geblockt. Dann schaue ich es mir genau an. Das alles natürlich nur, wenn Du magst :-)! Und sollte es dann für Dich in Ordnung sein, mache ich Dir einen Schärfungs-Vorschlag – zumindest so gut, wie das auf der Basis eines JPG´s geht. Sollte dies funktionieren, hättest Du einen Vergleich.
Lieber Gruß,
Roland
Vielen Dank für den…
Vielen Dank für den Vorschlag! Natürlich, das mache ich sehr gerne! Werde es morgen gleich schicken.
Lieber Gruss, Zina
Original
Original
ADMIN
Hallo Zina, vielen Dank für…
Hallo Zina,
vielen Dank für die nochmalige Einstellung.
Ich habe eine moderate Schärfung vorgenommen, soweit dies auf der Grundlage eines JPG´s möglich ist. Sie sollte unbedingt immer als letzter Schritt im RAW vollzogen werden. Aber es reicht aus als Orientierung für Dich, wie stark in etwa eine Schärfung durchgeführt werden kann/soll.
Schließlich habe ich das Bild nochmals neu hochgeladen und eingestellt. Es ist hier zu sehen.
WICHTIG:
Der von Dir vorgenommene Beschnitt beträgt übrigens mehr als etwa ein Drittel. Betrachte hierbei die Reduktion der Bildfläche! Durch Wegschneiden des äußeren Bereichs, zusätzlich unter Veränderung des Formats von 2:3 auf 4:3, reduziert sich die Bildfläche sehr schnell sehr stark – im vorliegenden Fall um etwa die Hälfte. Ich bitte Dich, dies bei zukünftigen Einstellungen zu beachten und entsprechend anzugeben (siehe hierzu unsere Upload-Hinweise).
Stärkere Beschnitte verändern sehr stark die ursprüngliche Charakteristik eines Fotos und müssen deshalb angegeben werden, wenn man stichhaltige und korrekte Aussagen über ein Bild vornehmen möchte.
Hierbei handelt es sich um einen stärkeren Beschnitt. "Normalerweise" stellen wir in dieser Form behandelte (reduzierte) Fotos nicht in die TOP-Galerie ein. In diesem Fall hier mache ich es dennoch, aber ich denke, die Problematik wird deutlich.
Liebe Grüße,
Roland
Hallo Roland, ich hab eine…
Hallo Roland,
ich hab eine Frage zu deiner Anmerkung wegen dem Format von 2:3 bzw 4:3, welchen Einfluss hat das bei der Bildnachbearbeitung im Beschnitt? Bei meiner Kamera habe ich das Format 3:2 eingestellt, könnte aber auch 1:1 einstellen, wäre das evt. sinnhafter bei der Bildaufteilung?
Viele Grüße Sigi
ADMIN
Zum Bildbeschnitt: Hallo…
Zum Bildbeschnitt:
Hallo Sigi,
ich würde mit Deiner Kamera in dem Format fotografieren, für das sie ausgelegt bzw. entwickelt wurde. Damit hast Du die bestmögliche Ausnutzung der "mitgelieferten Pixel" (sprich des Sensors). Bei Deiner Kamera ist dies das Format 2:3.
Dann gibt es noch den Beschnitt im Rahmen der Bildbearbeitung, also sozusagen einen "Nachbeschnitt", den man natürlich in (beliebig) vielen Formaten vornehmen kann. Das ist der Punkt, über den wir beim Bild von Zina geschrieben haben. Und wenn Du bei dieser Nachbearbeitung aus einem (original) 2:3-Format ein 4:3-Format machst, schneidest Du rechts und links etwas ab, während die Höhe gleich bleibt. Unterm Strich verkleinerst Du also das ursprüngliche Foto, das ja im (breiteren) 2:3-Format aufgenommen wurde.
Wenn nun eine solche format-reduzierende "Umwandlung" zu einem Bildausschnitt zusätzlich hinzu kommt, ist man in der Summe ruck-zuck bei einer Halbierung und mehr der ursprünglichen "Bildmasse". Anders ausgedrückt: Man schmeißt einen großen Haufen der vorher teuer bezahlten und belichteten Pixel einfach in den Müll... :-).
Dies kann und darf nicht im Rahmen des Erlernens des Fotohandwerks immer von vornherein mit einkalkuliert werden. Besser ist, bereits bei der Erstellung des Fotos einen sinnvollen Abbildungsmaßstab und einen "ordentlichen" Bildaufbau zu realisieren. Dann kann man sich das anschließende "entwertende" Geschnipsel sparen oder zumindest einschränken.
Das kann natürlich Jeder so handhaben, wie er meint. Aber es ist nicht Inhalt der von uns gelehrten (Makro-)Fotografie hier bei Makrotreff. Aus diesem Grund spreche ich das immer wieder an. Es ist tatsächlich ein wichtiges Thema, das leider sehr weit verbreitet in sehr fragwürdiger Form gehandhabt wird.
Lieber Gruß,
Roland
Vielen herzlichen Dank! Ja,…
Vielen herzlichen Dank! Ja, ich sehe den Unterschied, so sieht es wirklich super aus. Ich freue mich sehr, dass es so in die TOP gekommen ist, v.a., da ich ja wirklich ein blutiger Anfänger bin und vor allem von der technischen Seite her keine Ahnung habe. Aber ich sehe, hier kann man enorm viel lernen.
Werde jetzt noch ein anderes einstellen, von dem ich hoffe, dass es weniger überschärft ist.
Lieber Gruss, Zina
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