Eine Große Schwebefliege saß mir bereitwillig Modell. So habe ich einige Fotos in verschiedenen Perspektiven aufnehmen können, die ich - da sehr unterschiedlich - mal in drei Varianten hier eingestelt habe.
Mich würde insbesondere deine Meinung, lieber Roland, zum ersten Bild interessieren. Ich habe die Fliege bewusst leicht schräg zur optischen Achse gesetze, da ich die Perspektive interessanter gefunden habe. Ich bin mal gespannt, ob der Anteil an scharfen und unscharfen Bestandteilen der Fliege noch passt ;-)
Lieben Gruß,
Sebastian
Kommentare
ADMIN
Hallo Sebastian,…
Hallo Sebastian,
jawohl, das ist Syrphus ribesii, die Große Schwebfliege.
Folgende Dinge fallen auf:
Schärfe:
Wie Du schreibst, hast Du die Fliege "bewusst leicht schräg zur optischen Achse gesetzt". Das ist in diesem Fall in Ordnung. Kopf und Brust (Thorax) liegen in der Schärfenebene, und nach hinten wird dann das Betrachterauge entlang der scharfen Flügelkante geführt. Das ist gut. Es ist gut, wenn der Fotograf dem Betrachterauge etwas anbietet, etwas "Futter" gibt, an dem es sich "laben" kann. Und was ist für das Auge "Futter"? Unter anderem eine scharfe Kante. Sie hält perfekt die Schärfe bis zum Flügelende. Somit ist zunächst einmal der erste Eindruck des Betrachters: Die Fliege ist scharf. Das ist also sehr gut gelöst.
Eher schwierig ist, dass der vordere Teil des Kopfes, sprich der vordere Teil des Facettenauges, nicht in der Schärfenebene liegt. Dies ist der relativ offenen Blende 5.6 geschuldet. Und mit Augen ist das eine ganz sensible Sache. Augen müssen so gut wie IMMER scharf sein - weil sie das Betrachterauge magisch anziehen.
LÖSUNG:
Bei solchen Motiven, so fotografiert, ist es in der Regel notwendig, die Blende zu schließen, meist sogar größtmöglich. Das wäre hier also Blende 11 gewesen. Klar, dann wäre der ISO-Wert entsprechend hochgerutscht, oder die Belichtungszeit hätte nicht mehr ausgereicht. In diesem Fall helfen nur zwei Dinge:
Das mit dem Stativ ist in der Insektenfotografie immer so eine Sache: Ist das Ding endlich aufgebaut, ist das Objekt meist weg - entweder weggeflogen oder verblüht :-). Deshalb ist dies eigentlich die klassische Situation für den Einsatz von Blitzlicht. Beim vorliegenden Bild spricht nicht nur die geringe Schärfenebene für Blitzlicht, sondern auch die Qualität des vorhandenen Lichts.
Licht:
Das Foto ist entstanden bei Sonnenlicht, Sonnenlicht von einer Sonne, die von einer Seite her leuchtet. Infolgedessen liegen die unteren Bereiche der Schwebfliege im Schatten; sie beschattet sich quasi selbst. Betrachte insbesondere den unteren Bereich des Facettenauges. Hier wird das Licht so diffus, das keine Einzelheiten mehr sichtbar sind. Alles wird matschig, und darunter leidet das ganze Bild. Ähnlich, aber nicht ganz so stark, wird dies auch an der Unterseite des Thorax deutlich. Auch wenn hier noch die feinen Härchen erkennbar sind - brillant ist anders!
Hinzu kommt, dass im Licht die Gelbtöne stark überwiegen. Dies kann natürlich per Bildnachbearbeitung verbessert werden, die Schattenbildungen jedoch nicht. Es liegt also insgesamt eine ungünstige Lichtsituation vor.
LÖSUNG:
Hier sind wir wieder beim Einsatz von Blitzlicht. Ich habe hierzu gerade aktuell einen Artikel bei Makrotreff eingestellt: Wirkungsweise von Blitzlicht in der Makrofotografie - Ein Beispiel. Das hier Beschriebene trifft auf die Lichtbedingungen bei Deinem Foto in gleicher Weise zu.
Vergleichsfoto
Ich hänge Dir zur Verdeutlichung ein Foto einer nahe verwandten Schwebfliegen-Art an, fotografiert annähernd aus der gleichen Perspektive, mit dem gleichen Objektiv. Die ganze Sache ist also sehr vergleichbar.
Achte bitte insbesondere auf die Ausgewogenheit des Lichts, die Ausleuchtung der Schattenbereiche, die dennoch vorhandenen leichten Schatten (das ist natürlich) und die Brillanz der Farben.
Und: Vergleiche insbesondere auch mal die Reflexe! Die sind stärker bei Deinem ungeblitzten Foto! Beim Geblitzten - ebenfalls bei Sonnenlicht aufgenommen - sind kaum welche da. Das ist eine Frage des richtigen Blitzeinsatzes!
Dieses Foto habe ich freihändig gemacht, mit zwei Blitzen in Zangenstellung, alles sehr leicht und wendig - eben für den flexiblen Outdoor-Einsatz, bei dem man dann auch ohne Arm-Arthrose heimkommt :-).
(Anmerkung: Hier geht´s nicht um besser oder schlechter. Hier geht es um den direkten Vergleich bezüglich der oben angesprochenen Einzelaspekte. Das gibt dann Aufschluss über Wirkungsweisen verschiedener Herangehensweisen.)
DEIN nächster Schritt
Lieber Sebastian, Du fotografierst gerne Tiere, egal ob Reptilien, Insekten oder Spinnen. Du erschließt Dir hiermit tolle und spannende Motive. Das Nadelöhr ist oft die "Qualität" des Lichte.
Du solltest darüber nachdenken, Dir die Techniken der Makroblitz-Fotografie anzueignen. Wir hatten das Thema schonmal bei Deinem Zebraspinnen-Foto. Hierin sehe ich für Dich den nächsten Entwicklungsschritt, die größte Möglichkeit zu Deiner fotografischen Weiterentwicklung. So, wie Du an die Thematik rangehst, und die Auswahl Deiner Motive, weisen eindeutig in diese Richtung. Überlege Dir dies einmal.
Blitze im Makrobereich müssen nicht automatisch teuer sein. Hier gibt es fast unbezahlbare Teile auf dem Markt, die - obwohl extra für das Makroblitzen konstruiert - noch nicht einmal super dafür geeignet sind. Für deutlich weniger Geld kann man hier deutlich mehr Qualität bekommen. Ich kann Dich da gerne beraten - wenn Du das möchtest.
Klar, der Eintritt in die Blitzfotografie im Makrobereich ist der Eintritt in eine neue Ebene der Makrofotografie. Hier gibt es einige Dinge zu beachten, die muss man üben und lernen. Dann aber eröffnen sich völlig neue Türen in ein super spannendes Terrain.
Die Frage, wann Blitze in der Makrofotografie sinnvoll sind und wie man sie dann anwendet, ist einer von mehreren weiteren Schwerpunkten bei meinen Workshops. Ich biete hier bei Makrotreff viele Hilfestellungen an und gebe viele Tipps, aber dies alles kann kein Ersatz für ein gemeinsames "Arbeits-Wochenende" sein.
Bei den Workshops demonstriere ich die Unterschiede der verschiedensten Anwendungen, zeige deren Tücken und Chancen, und übe sie zusammen mit den Teilnehmern. Das hat beispielsweise insbesondere seine Berechtigung bei Themen wie "Focus Stacking", "Blitzlicht in der Makrofotografie", "wie man sich Kleintieren nähert" oder "wie man auch bei schlechten Lichtverhältnissen ohne Blitz tolle Aufnahmen macht". Bei der gemeinsamen Arbeit vor Ort erreichen wir bei unseren Workshops eine nochmals wesentlich größere Lehr-Intensität und Tiefe als bei den Bildbesprechungen hier bei Makrotreff. Bei allem guten Willen von Valentin und mir: Irgendwo sind auch bei einer Online-Betreuung selbst wie hier bei Makrotreff Grenzen gesetzt.
Wäre ein solcher Workshop für Dich nicht interessant? Ich bin sicher, Du würdest eine ganze Menge davon mitnehmen. Hier könnte ich Dir ganz konkret die notwendigen Impulse geben, die Dich spürbar weiterbringen werden. Am ersten Juli-Wochenende halte ich in der unmittelbaren Nähe von Würzburg einen Makrofoto-Workshop - das liegt sehr zentral in Deutschland und ist von vielen Seiten gut zu erreichen. Ich habe hier alles notwendige organisiert: toller Seminarraum, super Foto-Location und Übernachtungsmöglichkeit. Weitere Infos findest Du hier.
Sebastian, ich will Dir nichts aufschwatzen, bitte verstehe mich nicht falsch. Aber ich habe nun schon einige Deiner Arbeiten hier bei Makrotreff gesehen - und mit Dir besprochen. Ich bin sicher: Der Workshop würde Dir sehr viel bringen. Und die anschließend fortgeführte Online-Betreuung hier bei Makrotreff wird noch effektiver. Überlege Dir das doch mal ...
"Schmutz":
Ein letzter Punkt, den ich bezüglich des Fotos der Großen Schwebfliege ansprechen möchte, sind die Partikel und Fusseln auf der Fliege, insbesondere auf deren Thorax und den Flügeln. Die würde ich per Nachbearbeitung entfernen. Ein "sauberer" Eindruck tut der guten Fliege gut .-).
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
Schwebfliege (Syrphus sp.) bei der Nektaraufnahme auf Margerite (Leucanthemum vulgare)
Olympus E-5; Sigma 105mm f/2.8 Makro; ISO 125; Blende 9.0; zwei Blitze in Zangenstellung
Lieber Roland,…
Lieber Roland,
wow vielen Dank für deine umfangreiche Antwort!
Ich verstehe, was du mir sagen willst und nein, ich habe nicht den Eindruck als würdest du mir etwas aufschwatzen. Ganz im Gegenteil ... ich hab da durchaus auch schon vorher drüber nachgedacht. Leider spielen bei mir aktuell aber berufliche und private Dinge nicht mit, sodass die beiden Termien nicht für mich in Fragen kommen. Allerdings steht ein Workshop für nächstes Jahr weit oben auf der Wunschliste. Ich glaube, dass mir das sehr weiterhelfen kann und wird. Daher danke für deinen Hinweis, der mich nochmal darin bestätigt hat - ich werde darauf zurückkommen!
Was deinen anderen Hinweis angeht: auch da habe ich bereits drüber nachgedacht. Mein Problem war bislang, dass es so viele Blitzen auf dem Markt gibt, dass ich Schwierigkeiten habe die passende für mich herauszufiltern - mal ganz davon abgesehen, dass mich einige Preise wirklich abschrecken. Den Beitrag von Valentin in Magazin Nr. 2 glaube ich, habe ich aufmerksam gelesen, aber für eine abschließende Entscheidung fehlt doch noch einiges an Hintergrundwissen, dafür ist mir der Markt einfach zu breit. Ich könnte daher tatsächlich deine Hilfe gut gebrauchen, falls dein Angebot noch besteht und du mir sagst, auf welcher Basis ich darauf zurückommen soll. (Unter diesem Bild, im Diskussionsbereich o.ä.?)
Im Bezug auf den Vergleich unserer beiden Bilder bin ich im übrigen wirklich überrascht, was den von dir angesprochenen Punkt der Reflektion angeht. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Blitz die Situation sogar verbessern würde. Zeigt mal wieder, dass viele Vorurteile nichts taugen ;-)
Viele Grüße,
Sebastian
ADMIN
Hallo Sebastian,…
Hallo Sebastian,
kurz zu den von Dir angesprochenen Punkten:
Makroblitze + Halterung:
Ja, ich kann Deine "Verwirrung" bezüglich der auf dem Markt angebotenen Blitze nachvollziehen. Wir hatten hier bei Makrotreff dieses Thema kürzlich bereits umfangreicher diskutiert. Mit der Userin Flora1958 hatte ich die gleiche Thematik besprochen. Den entsprechenden Thread findest Du hier.
Relativ weit unten in diesem Thread findest Du von mir konkrete Angaben zur notwendigen Hardware - deutlich kostengünstiger als die Original-Makroblitze verschiedener Kamerahersteller. Das hier Geschriebene trifft auch alles auf Deine Situation zu.
Nur auf eine Sache musst Du acht geben: Im besagten Thread geht es um eine Canon-Ausgangslage. Du hingegen fotografierst mit Sony. Nun musst Du unbedingt rausbekommen, ob der von mir genannte Blitz in der Sony-Ausführung im Slave-Modus TTL-gesteuert wird. Es gibt ihn für Sony, und er kann auch TTL. Entscheidend ist, ob er das auch noch im Slave-Modus kann! Das kommt aus den Beschreibungen fast nirgendwo raus. Ich hatte da mal eine Übersicht im Internet gefunden, aus der das gut zu entnehmen war. Leider finde ich die nicht mehr. Habe mir eben schon einen Wolf danach gesucht :-).
Übrigens: Den von mir angesprochenen Blitz gibt es nicht nur von der Firma Meike, sondern auch von Neewer und Dörr. Es handelt sich um das gleiche Gerät - mit unterschiedlichen Preisen. Warum ist das so? Keine Ahnung, die Welt ist halt in manchen Sachen einfach bescheuert ... :-).
Also, wenn er kein TTL im Slave-Modus kann, müsstest Du auf andere Blitze ausweichen. Aber beachte dabei das von mir bei Flora1958 Beschriebene: Die Blitze sollten so um die Leitzahl 30 haben (z.Bsp. 28,32 oder 36), möglichst flache Bauweise und eben im Slave-Modus TTL-ansteuerbar sein. Damit bist Du dann jedem speziellen Makroblitz (Ring- oder Zangenblitz) überlegen.
Dann fehlt nur noch die Übung :-).
Reflexe:
Es ist natürlich nicht immer so, dass geblitzte Fotos weniger reflektieren als ungeblitzte. Das hängt ganz deutlich von den jeweiligen Ausgangslagen ab. Bei den Fotos oben hatte die Sonne bei "Deiner" Schwebfliege einen ungünstigen Winkel, die Blitze bei "meiner" Schwebfliege einen eher günstigen. Das kann auch genau anders herum sein.
Beim Blitzen gibt es viele Punkte, die hier Einfluss nehmen, wie beispielsweise der Anstrahlwinkel, die Verwendung eines Diffusors sowie dessen Beschaffenheit oder die Struktur der Reflexionsfläche. Beherrscht man allerdings die Blitze, können Reflexe in der Regel kontrolliert und reduziert werden.
Es gibt aber auch Motivsituationen, da ist es fast nicht drin, reflexfrei zu blitzen. Das kann im Extremfall sogar soweit gehen, dass überhaupt keine brauchbaren Aufnahmen dabei herumkommen. Aber hier kann und sollte man sich entsprechend einarbeiten und dieses "Handwerk" lernen. Dann stellt es eine enorme Erweiterung des Arbeitsbereichs innerhalb der Makrofotografie dar.
Tja, und um das zu lernen, geben wir hier bei Makrotreff und auch bei den Workshops und Coachings entsprechende Hilfestellungen ... :-).
Lieber Gruß,
Roland
Hallo Roland,…
Hallo Roland,
alles klar, vielen Dank für den Tipp. Ich werde mir die Blitze mal genauer anschauen und auf Verträglichkeit mit meiner Sony A77M2 hin prüfen.
Darf ich dir noch eine Frage bezüglich der Technik stellen? Und zwar bin ich mir beim Thema Master/Slave nie so ganz sicher. Jetzt ist die von dir vorgeschlagene Blitze offenbar für beides zu gebrauchen. Sollte ich die Kombi aber genau so wie vorgeschlagen einsetzen habe ich 2 Slave-Blitze, die hoffentlich durch TTL, ihre Infos durch die Kamera bekommen. Brauche ich also keinen Masterblitz mehr bzw. fungiert die Kamera dann als solcher? Oder müsste ich mir in dem Fall eine dritte Blitze besorgen, die dann auch mitblitzt?
Du hast mir in jedem Fall schonmal ein wenig Licht in meinen dunklen Tunnel gebracht, was das Thema Blitze angeht - wie passend :-))
Viele Grüße,
Sebastian
ADMIN
Hallo Sebastian,…
Hallo Sebastian,
Du benötigst zusätzlich einen Masterblitz, der von der Kamera aus blitzt und das Signal gibt. Die beiden von mir genannten Blitze würden ausschließlich als Slave-Blitze "entfesselt" eingesetzt.
Kameraseitig würde ein Klappblitz reichen. Viele Kameras verfügen über solche kleinen, integrierten Blitze. Manche Kamerahersteller liefern zusammen mit der Kamera einen solchen kleinen Blitz mit aus - wenn die Kamera über keinen fest integrierten Klappblitz verfügt. Sollte weder/noch vorhanden sein, reicht der kleinste erhältliche Blitz aus, der über alle Steuerungsfunktionen verfügt und somit als Masterblitz fungieren kann. Er sollte möglichst klein und unauffällig sein.
Lieber Gruß,
Roland
Hallo Roland,…
Hallo Roland,
alles klar, ich glaube jetzt hab ich´s verstanden :-)
Ich hab mich wirklich schon fast totgesucht im Netz ... bin aber nicht ansatzweise auf eine so verständliche Erklärung gestoßen, wie deine hier.
Vielen liebn Dank!
Gruß Sebastian
ADMIN
Hallo Sebastian,…
Hallo Sebastian,
hm, leider ist das wohl so, wie Du beschreibst.
Blitzeinsatz in der Makrofotografie ist so ein bisschen die "Königsdisziplin". Hier lauern riesige Chancen, aber auch enorme Möglichkeiten für Fehlanwendungen mit entsprechenden Ergebnissen. Und leider ist es nun mal eine nicht mehr abzuwendende Tatsache, dass das Internet zum Tummelplatz haufenweiser selbsternannter "Experten" geworden ist - also zur Müllkippe von Jedermanns-Meinungen, die vielfach völlig unabhängig und losgelöst von jeglicher Kompetenz zum Besten gebracht werden.
Und so wird auch oder insbesondere die "Königsdisziplin" der Makrofotografie, das Blitzen mit mehreren Blitzgeräten, auf´s Fürchterlichste diskutiert. Die Einen verkomplizieren bis zum Geht-Nicht-Mehr, die Anderen reduzieren in einer Form, wie es gar nicht funktionieren kann. Beides führt weit weg von tollen Makrofotos mit tollen Bildaussagen, erstellt mit viel Makronisten-Freude! Aber schön ist: Es geht auch anders!
Lieber Gruß,
Roland
Hallo Roland,…
Hallo Roland,
ich habe mir im Internet ebenfalls einen Wolf gesucht, bin dann aber doch endlich fündig geworden. Nach meinen Recherchen ist der Meike Blitz für Sony Geräte im Slave-Modus scheinbar nicht TTL-fähig. Da muss ich wohl leider noch etwas weitersuchen.
Dies zur Info, insbesondere für alle weiteren interessierten Makro-Treff-Leser. (Sollen ja alle einen Mehrwert hier haben :-))
Viele Grüße,
Sebastian
ADMIN
Hallo Sebastian,…
Hallo Sebastian,
ja, schade, aber ich hatte es befürchtet. Die "Olympus/Panasonic"-Ausführung ist ebenfalls nicht TTL-fähig. Olympus rückt bisher den notwendigen Code (noch) nicht raus. Ich habe hierüber mit Olympus schon einige Gespräche geführt - aber Olympus-Japan geht hier sehr strikt vor ...
Gut, Du kannst aber auch andere Blitze einsetzen, die die Daten, die ich Dir genannt hatten, einhalten. Es gilt generell:
Klein bedeutet hier aber nicht weniger Leistung! Die Leitzahl sollte schon so um die 30 herum liegen, wie ich geschrieben hatte.
Aber je kleiner die Teile sind (und da machen schon einige Millimeter oder wenige Zentimeter eine Menge aus), desto leichter tut man sich auch nachher mit der Montage, mit den Befestigungen der Teile neben der Kamera usw. Und wir wollen ja anschließend schließlich auch nicht mit einer Makro-Blitzmaschinerie von der Haptik eines Leopard II-Panzers durchs Gebüsch krabbeln :-).
In diesem Sinne weiterhin viel Glück und liebe Grüße,
Roland
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