Einen Schmetterling, der seine Flügel ausgebreitet hat, mit einer großen Offenblende von schräg hinten zu fotografieren ist wahrscheinlich in vielen Fällen keine gute Idee. Mir gefällt das Foto aber gleichwohl ganz gut, da der Kopf halbwegs scharf ist und man dem gedachten Blick des Schmetterlings zu den Pflanzen im Hintergrund gut folgen kann.
Was meint ihr?
p.s.: Kennt jemand den Namen des Schmetterlings?
Kommentare
ADMIN
Hallo Jürgen,ich kann deine…
Hallo Jürgen,
ich kann deine Gedanken bezüglich der Bildkomposition völlig nachvollziehen. Im Bild liegt eine sogenannte Handlungsachse vor: Der Falter blickt in den Bildhintergrund Richtung der dort befindlichen Pflanzenteile (die übrigens eine sehr schöne Mal-Charakteristik zeigen). Die Folge: Der Betrachterblick, der als erstes vom Falter bzw. von Falterkopf angezogen wird, folgt unweigerlich dieser vorgegebenen Handlungsachse – also dem Blick des Falters in den Bildhintergrund. Dadurch entsteht eine attraktive Bildtiefe.
Kleiner Wermutstropfen: Die Schärfe liegt, wie du schon andeutest, tatsächlich nicht exakt auf dem Falterkopf, sondern kurz davor. Das sieht man aber erst dann, wenn man genauer hinschaut :-).
Es handelt sich um eine tropische Falterart, deren Namen ich nicht weiß. Aber er lässt sich sicherlich recht leicht bestimmen...
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht"
Roland
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