Dein Lilien-Foto ist wieder einmal sehr klar gegliedert - das ist schonmal gut.
Hier gibt´s nun einiges zu besprechen:
Schärfe:
Die Schärfe liegt auf der unteren offenen rechten Blüte - genau genommen sogar ausschließlich. Die Blüte links daneben sowie die noch geschlossenen Blütenknospen sind alle leicht unscharf. Woran liegt das?
Du hast die Blüte mit der langen Brennweite Deines Objektivs aufgenommen - das ist zunächst einmal gut. Unter anderem dadurch ist der Hintergrund so schön beruhigt.
Zum Weiteren hast Du mit der relativ offenen Blende 4,5 fotografiert - und das ist für diese Lilienblüte zu "offen", anders ausgedrückt, eine zu geringe Schärfentiefe. Die gesamte Dolde ist zu "dick", zu dreidimensional. Um hier zusätzlich mehr Schärfe reinzubekommen, benötigst Du eine größere Schärfentiefe. Die bekommst Du, wenn Du die Blende weiter schließt. Dadurch nimmt dann zwar auch die Tiefenschärfe (= die Schärfe in der Tiefe - also im Hintergrund) zu, aber der Hintergrund ist so schön ruhig, dass er eine etwas stärkere Durchzeichnung vertragen hätte. Blende 5.6 bis 7.1 wäre hier wahrscheinlich die richtige Wahl gewesen - unter Beibehaltung der langen Brennweite Deiner Optik.
Nun das Intermezzo zur
Schärfentiefe
Zunächst betrachten wir den Schärfepunkt.
Wenn Du einen Schmetterling fotografierst, wirst Du in der Regel auf ein Auge scharf stellen - das ist der Schärfenpunkt. Der Schärfenpunkt ist also exakt der Punkt, auf den Du scharf stellst - anders ausgedrückt, auf den Du die Schärfe punktgenau legst.
Befindet sich genau neben dem Falterauge eine kleine Blüte, die ebenfalls voll vom Schärfepunkt getroffen wurde, liegt diese in der gleichen Schärfeebene. Also alles, was sich exakt im rechten Winkel zur optischen Achse (also genau zur Blickrichtung der Makronistin - in dem Fall bist das Du :-)) in gleichem Abstand zum Sensor befindet, ist scharf (wird vom Schärfepunkt getroffen) und liegt damit in dieser Schärfeebene.
Zurück zum Falterauge: Nun ist aber nicht nur genau dieser Punkt scharf, sondern auch ein Bereich davor und dahinter. Und dieser gesamte Bereich ist die Schärfentiefe.
Die Schärfentiefe ist veränderbar. Einer von vielen Faktoren, die sie in ihrer Tiefe verändern, ist die eingestellte Blende:
Wir schauen uns das Ganze an folgender Graphik an:
Du siehst ganz links die Kamera mit Optik. Die gestrichelte Linie, die vom Objektiv ausgehend exakt gerade nach rechts verläuft, ist die optische Achse. Auf ihr liegt der Schärfepunkt (das "Falterauge"), auf den Du exakt scharf stellst. Und der grün markierte Bereich ist die Schärfentiefe - also alles das, was dann tatsächlich auf dem Foto anschließend scharf ist. Wie gesagt, wird die Tiefe dieses Bereichs unter anderem von der Einstellung der Blende beeinflusst.
Nun wirkt das oben in der Graphik Dargestellte aus Makrosicht etwas übertrieben. Tatsächlich ist die Schärfentiefe im Makrobereich im Verhältnis deutlich geringer als oben gezeichnet - selbst bei völlig geschlossener Blende.
Und damit sind wir wieder bei Deinem Lilienfoto. Durch Deine Wahl der offenen Blende 4.5 ist die Schärfentiefe gering - so gering, dass eben nur die offene Blüte unten rechts von deren Schärfe erfasst wird. Du hättest die Schärfenebene vergrößert, wenn Du auf Blende 5.6 oder noch mehr auf 7.1 gestellt hättest. Dadurch wären weitere Teile der Blütendolde von der Schärfe erfasst worden.
Allerdings - und das schrieb ich oben bereits - wird damit auch der Bereich vor und hinter der Schärfentiefe etwas strukturierter durchgezeichnet wiedergegeben. Die Tiefenschärfe (das ist der letzte ähnlich klingende Begriff) nimmt also ebenfalls etwas zu. Das wäre hier kein Problem gewesen. Aber genau dieses Wechselspiel muss vom Fotografen (insbesondere natürlich auch von der Makronistin - grins) stets berücksichtigt werden. Besser formuliert: darf berücksichtig werden. Denn genau in diesem Wechselspiel von Schärfe und Unschärfe liegt einer der größten Gestaltungs-Hebel seitens des Fotografen/der Makronisten. Es stellt ein riesiges Tor zur kreativen Entfaltung dar.
Also: Experimentiere damit. Das ist ein Schlüssel (neben weiteren) zum glücklichen Fotografieren!
Ergänzung:
Ups, hier habe ich einen wichtigen Aspekt vergessen zu schreiben; einen Aspekt, auf den ich eigentlich ´raus wollte :-). Mandi hat mich darauf gebracht (siehe unten) - danke! Es geht um die
größtmögliche Ausnutzung der Schärfentiefe - ohne die Blende zu verändern.
Will man nun die komplette Schärfentiefe ausnutzen, legt man den Schärfepunkt nicht auf den vordersten Bereich eines Motivs, sprich auf den Bereich des Motivs, der am nächsten zur Kamera liegt, sondern (kurz) dahinter. Dadurch wird der gesamte Bereich der Schärfentiefe genutzt. Es wird die relativ (= in Abhängigkeit zur jeweiligen Blende) größtmögliche Schärfentiefe sichbar realisiert. Da die Schärfentiefe - wie bereits beschrieben - unter anderem von der Wahl der Blende abhängt, ist es genauso von der eingestellten Blende abhängig, wie weit ich den Schärfepunkt hinter denjenigen Punkt lege, den ich in jedem Fall scharf bekommen möchte (z.B. das Falterauge).
Und nun kommt noch eine wichtige Besonderheit für Makronisten hinzu:
Während in der Regel die Verteilung der Schärfe, wie in der obigen Graphik gezeigt, vor und hinter dem Schärfepunkt 1/3 zu 2/3 beträgt, liegt der Schärfepunkt in der Makrofotografie so ziemlich genau in der Mitte der Schärfentiefe. Das Verhältnis ist also nicht 1/3 vor und 2/3 hinter dem Punkt, sondern 1/2 zu 1/2.
Wieder zurück zum Lilienfoto: Das bedeutet, dass - wenn man den Schärfepunkt beim Einstellen auf die geöffnete Blüte unten rechts legt - ein Teil der Schärfentiefe verschenkt wird - nämlich die vordere Hälfte! Sie liegt im Luftraum vor der Blüte und schärft diesen :-). Aus diesem Grund ist es also sinnvoll, den Schärfepunkt knapp hinter diese Blüte, um die es der Makronistin vorrangig geht, zu platzieren. Die Blüte "rutscht" so in den vorderen Bereich der Schärfentiefe, ist also auch noch voll scharf. Hinter ihr befindet sich nun jedoch ein größerer Bereich ebenfalls innerhalb der Schärfe - bei unveränderter Blende!
Was bedeutet das nun für die Praxis?
Sicherlich gibt es Experten, die in Abhängigkeit zur eingesetzten Blende und Brennweite exakt die jeweilige Schärfezone vor dem eigentlichen Schärfepunkt berechnen und dann bei der Aufnahme die Positionierung der Kamera zum Motiv entsprechend ausmessen.
Ich bin da mehr Pragmatiker, schließlich möchte ich eine Blume noch vor ihrem Verblühen fotografieren :-). Es wird also in der Praxis darauf rauslaufen, zunächst einmal den eigentlichen Schärfepunkt, sprich dasjenige im Motiv, festzulegen, auf den es am meisten ankommt - beim Falterbeispiel sein Auge. Und nun verschiebe ich den tatsächlichen Schärfepunkt geringfügig nach hinten und lege ihn damit knapp hinter das Auge. Wie knapp hier das Knapp ist, das ist dann ein wenig Erfahrungssache und hängt natürlich auch von der eingestellten Blende ab: bei geschlossener Blende ein klein wenig mehr, bei mittlerer Blende entsprechend weniger, bei völlig offener Blende eigentlich überhaupt nicht mehr - wenn ein Makroobjektiv im stärkerem Vergrößerungsbereich eingesetzt wird, da hier bei Offenblende die Schärfentiefe ohnehin extrem gering ist.
Das bedarf alles ein wenig Übung. Achtet man auf diese Feinheiten, bekommt man allerdings mit der Zeit ein Gefühl für die Ausdehnung der Schärfentiefe je Blende und Brennweite. Es lohnt sich!
Noch ein paar wenige Worte zum
Bildaufbau:
Der Bildaufbau ist recht statisch. Das liegt unter anderem daran, dass das Bild fast exakt zweigeteilt ist: links bläuliche Blüte(ndolde) - rechts grüner Hintergrund. Das wirkt ein wenig langweilig.
Du hättest dies vermieden durch die Wahl des Hochformats. Die Dolde selbst stellt mit ihrem Stil eine längliche Form dar. Das ist bereits ein Wink für´s Hochformat. Hier leicht schräg reinsetzen von links unten bis knapp rechts neben der Bildmitte oben - und das Ganze sieht richtig gut aus.
Du siehst: mal wieder ein spannendes Bild.
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
PS:
Ich habe zur Abgrenzung dieser Begriffe und ihrer Bedeutung für die Makro-Praxis einen Post erstellt mit oben stehendem, aber etwas allgemeiner formulierten Inhalt:
Hallo Geli,…
Hallo Geli,
Dein Lilien-Foto ist wieder einmal sehr klar gegliedert - das ist schonmal gut.
Hier gibt´s nun einiges zu besprechen:
Schärfe:
Die Schärfe liegt auf der unteren offenen rechten Blüte - genau genommen sogar ausschließlich. Die Blüte links daneben sowie die noch geschlossenen Blütenknospen sind alle leicht unscharf. Woran liegt das?
Du hast die Blüte mit der langen Brennweite Deines Objektivs aufgenommen - das ist zunächst einmal gut. Unter anderem dadurch ist der Hintergrund so schön beruhigt.
Zum Weiteren hast Du mit der relativ offenen Blende 4,5 fotografiert - und das ist für diese Lilienblüte zu "offen", anders ausgedrückt, eine zu geringe Schärfentiefe. Die gesamte Dolde ist zu "dick", zu dreidimensional. Um hier zusätzlich mehr Schärfe reinzubekommen, benötigst Du eine größere Schärfentiefe. Die bekommst Du, wenn Du die Blende weiter schließt. Dadurch nimmt dann zwar auch die Tiefenschärfe (= die Schärfe in der Tiefe - also im Hintergrund) zu, aber der Hintergrund ist so schön ruhig, dass er eine etwas stärkere Durchzeichnung vertragen hätte. Blende 5.6 bis 7.1 wäre hier wahrscheinlich die richtige Wahl gewesen - unter Beibehaltung der langen Brennweite Deiner Optik.
Nun das Intermezzo zur
Zunächst betrachten wir den Schärfepunkt.
Wenn Du einen Schmetterling fotografierst, wirst Du in der Regel auf ein Auge scharf stellen - das ist der Schärfenpunkt. Der Schärfenpunkt ist also exakt der Punkt, auf den Du scharf stellst - anders ausgedrückt, auf den Du die Schärfe punktgenau legst.
Befindet sich genau neben dem Falterauge eine kleine Blüte, die ebenfalls voll vom Schärfepunkt getroffen wurde, liegt diese in der gleichen Schärfeebene. Also alles, was sich exakt im rechten Winkel zur optischen Achse (also genau zur Blickrichtung der Makronistin - in dem Fall bist das Du :-)) in gleichem Abstand zum Sensor befindet, ist scharf (wird vom Schärfepunkt getroffen) und liegt damit in dieser Schärfeebene.
Zurück zum Falterauge: Nun ist aber nicht nur genau dieser Punkt scharf, sondern auch ein Bereich davor und dahinter. Und dieser gesamte Bereich ist die Schärfentiefe.
Die Schärfentiefe ist veränderbar. Einer von vielen Faktoren, die sie in ihrer Tiefe verändern, ist die eingestellte Blende:
Wir schauen uns das Ganze an folgender Graphik an:
Du siehst ganz links die Kamera mit Optik. Die gestrichelte Linie, die vom Objektiv ausgehend exakt gerade nach rechts verläuft, ist die optische Achse. Auf ihr liegt der Schärfepunkt (das "Falterauge"), auf den Du exakt scharf stellst. Und der grün markierte Bereich ist die Schärfentiefe - also alles das, was dann tatsächlich auf dem Foto anschließend scharf ist. Wie gesagt, wird die Tiefe dieses Bereichs unter anderem von der Einstellung der Blende beeinflusst.
Nun wirkt das oben in der Graphik Dargestellte aus Makrosicht etwas übertrieben. Tatsächlich ist die Schärfentiefe im Makrobereich im Verhältnis deutlich geringer als oben gezeichnet - selbst bei völlig geschlossener Blende.
Und damit sind wir wieder bei Deinem Lilienfoto. Durch Deine Wahl der offenen Blende 4.5 ist die Schärfentiefe gering - so gering, dass eben nur die offene Blüte unten rechts von deren Schärfe erfasst wird. Du hättest die Schärfenebene vergrößert, wenn Du auf Blende 5.6 oder noch mehr auf 7.1 gestellt hättest. Dadurch wären weitere Teile der Blütendolde von der Schärfe erfasst worden.
Allerdings - und das schrieb ich oben bereits - wird damit auch der Bereich vor und hinter der Schärfentiefe etwas strukturierter durchgezeichnet wiedergegeben. Die Tiefenschärfe (das ist der letzte ähnlich klingende Begriff) nimmt also ebenfalls etwas zu. Das wäre hier kein Problem gewesen. Aber genau dieses Wechselspiel muss vom Fotografen (insbesondere natürlich auch von der Makronistin - grins) stets berücksichtigt werden. Besser formuliert: darf berücksichtig werden. Denn genau in diesem Wechselspiel von Schärfe und Unschärfe liegt einer der größten Gestaltungs-Hebel seitens des Fotografen/der Makronisten. Es stellt ein riesiges Tor zur kreativen Entfaltung dar.
Also: Experimentiere damit. Das ist ein Schlüssel (neben weiteren) zum glücklichen Fotografieren!
Ergänzung:
Ups, hier habe ich einen wichtigen Aspekt vergessen zu schreiben; einen Aspekt, auf den ich eigentlich ´raus wollte :-). Mandi hat mich darauf gebracht (siehe unten) - danke! Es geht um die
größtmögliche Ausnutzung der Schärfentiefe - ohne die Blende zu verändern.
Will man nun die komplette Schärfentiefe ausnutzen, legt man den Schärfepunkt nicht auf den vordersten Bereich eines Motivs, sprich auf den Bereich des Motivs, der am nächsten zur Kamera liegt, sondern (kurz) dahinter. Dadurch wird der gesamte Bereich der Schärfentiefe genutzt. Es wird die relativ (= in Abhängigkeit zur jeweiligen Blende) größtmögliche Schärfentiefe sichbar realisiert. Da die Schärfentiefe - wie bereits beschrieben - unter anderem von der Wahl der Blende abhängt, ist es genauso von der eingestellten Blende abhängig, wie weit ich den Schärfepunkt hinter denjenigen Punkt lege, den ich in jedem Fall scharf bekommen möchte (z.B. das Falterauge).
Und nun kommt noch eine wichtige Besonderheit für Makronisten hinzu:
Während in der Regel die Verteilung der Schärfe, wie in der obigen Graphik gezeigt, vor und hinter dem Schärfepunkt 1/3 zu 2/3 beträgt, liegt der Schärfepunkt in der Makrofotografie so ziemlich genau in der Mitte der Schärfentiefe. Das Verhältnis ist also nicht 1/3 vor und 2/3 hinter dem Punkt, sondern 1/2 zu 1/2.
Wieder zurück zum Lilienfoto: Das bedeutet, dass - wenn man den Schärfepunkt beim Einstellen auf die geöffnete Blüte unten rechts legt - ein Teil der Schärfentiefe verschenkt wird - nämlich die vordere Hälfte! Sie liegt im Luftraum vor der Blüte und schärft diesen :-). Aus diesem Grund ist es also sinnvoll, den Schärfepunkt knapp hinter diese Blüte, um die es der Makronistin vorrangig geht, zu platzieren. Die Blüte "rutscht" so in den vorderen Bereich der Schärfentiefe, ist also auch noch voll scharf. Hinter ihr befindet sich nun jedoch ein größerer Bereich ebenfalls innerhalb der Schärfe - bei unveränderter Blende!
Was bedeutet das nun für die Praxis?
Sicherlich gibt es Experten, die in Abhängigkeit zur eingesetzten Blende und Brennweite exakt die jeweilige Schärfezone vor dem eigentlichen Schärfepunkt berechnen und dann bei der Aufnahme die Positionierung der Kamera zum Motiv entsprechend ausmessen.
Ich bin da mehr Pragmatiker, schließlich möchte ich eine Blume noch vor ihrem Verblühen fotografieren :-). Es wird also in der Praxis darauf rauslaufen, zunächst einmal den eigentlichen Schärfepunkt, sprich dasjenige im Motiv, festzulegen, auf den es am meisten ankommt - beim Falterbeispiel sein Auge. Und nun verschiebe ich den tatsächlichen Schärfepunkt geringfügig nach hinten und lege ihn damit knapp hinter das Auge. Wie knapp hier das Knapp ist, das ist dann ein wenig Erfahrungssache und hängt natürlich auch von der eingestellten Blende ab: bei geschlossener Blende ein klein wenig mehr, bei mittlerer Blende entsprechend weniger, bei völlig offener Blende eigentlich überhaupt nicht mehr - wenn ein Makroobjektiv im stärkerem Vergrößerungsbereich eingesetzt wird, da hier bei Offenblende die Schärfentiefe ohnehin extrem gering ist.
Das bedarf alles ein wenig Übung. Achtet man auf diese Feinheiten, bekommt man allerdings mit der Zeit ein Gefühl für die Ausdehnung der Schärfentiefe je Blende und Brennweite. Es lohnt sich!
Noch ein paar wenige Worte zum
Bildaufbau:
Der Bildaufbau ist recht statisch. Das liegt unter anderem daran, dass das Bild fast exakt zweigeteilt ist: links bläuliche Blüte(ndolde) - rechts grüner Hintergrund. Das wirkt ein wenig langweilig.
Du hättest dies vermieden durch die Wahl des Hochformats. Die Dolde selbst stellt mit ihrem Stil eine längliche Form dar. Das ist bereits ein Wink für´s Hochformat. Hier leicht schräg reinsetzen von links unten bis knapp rechts neben der Bildmitte oben - und das Ganze sieht richtig gut aus.
Du siehst: mal wieder ein spannendes Bild.
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
PS:
Ich habe zur Abgrenzung dieser Begriffe und ihrer Bedeutung für die Makro-Praxis einen Post erstellt mit oben stehendem, aber etwas allgemeiner formulierten Inhalt:
Schärfepunkt - Schärfeebene - Schärfentiefe - Tiefenschärfe
Nochmals lieber Gruß,
Roland