Historische Rose ´Buff-Beauty´

Der Sommer hat begonnen – die Rosenzeit hat begonnen. Viele Rosen befinden sich in der Vollblüte, viele später blühende Arten fangen mit ihrer Blüte an.

Rosenblüten sind ein tolles Vintage-Makro-Motiv. Vintage-Objektiv aufschrauben, Blende bis zum Anschlag auf – und ab ins Vergnügen. Lasst Eure Vintage-Schätze malen!

Und wer´s heftig mag, holt die Sonne mit dazu. Sonnenlicht an Blütenblatträndern und/oder im Bokeh bringt eine weitere Dimension ins Bild. Es bringt viele Vintage-Objektive zum Glühen. Richtig eingesetzt, tanzt dieses Licht im Inneren zahlreicher Objektiv-Omis und -Opis ´nen ordentlichen Tango! Das macht richtig Spaß.

Lieber Gruß,

Roland

 

Kommentare

Profile picture for user Erich Müller

Hallo Roland,

wiedermal ein schönes Malfoto, und die Rose leuchtet fast von innen heraus. 
Das Bokeh sieht auch toll aus, das Canon 0,95/50 ist im qwirlen nicht so aufdringlich, das kommt echt gut rüber.
 

Lieber Gruß

Erich

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ADMIN

Hallo Erich,

ja, das ist korrekt, es swirlt nicht so aufdringlich, sogar im Vollformat nicht.

Natürlich neigt die extrem offene Blende zu diesen sanften Überstrahlungen an den Lichtkanten der weißen Rosenblätter. Diese chromatischen Aberrationen haben natürlich ihren Reiz, sind aber sicherlich nicht Jedermanns Sache. Man kann diese Erscheinung ein wenig vergleichen mit dem Hamilton-Effekt der 90er Jahre :-). Egal wie, jedenfalls ist in so einem Foto ´ne Menge Musik, ´ne Menge Emotion...

Sehr ähnlich verhalten sich hier auch die ebenfalls sehr lichtstarken 1.2/55 (50)mm-Objektive. Beispielsweise die legendäre Tomioka-Reihe oder das entsprechende Objektiv von Olympus bilden sehr vergleichbar ab; die Unterschiede sind nur gering.

Lieber Gruß,

Roland

Profile picture for user Wolfgang Zeiselmair
Makronist

Grüß Dich Roland,

Wenn die Überstrahlung passt ist es doch gut. Wer es nicht so mag soll halt zum Diffusor greifen und abschatten. Hat man doch immer dabei ;-) Das Gegenlicht verleiht dem Ganzen einen schönen Heiligenschein ich mag das Bild so, auch als bekennender Düsterheini. Dazu kommt, dass der helle Kranz das Hauptmotiv vom Hintergrund separiert und der Blüte die Bühne bietet die ihr gebührt.

Servus
Wolfgang

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ADMIN

Künstlerische Freiheit...

Diese Zeilen zu einem ausgewiesenen "Licht-Foto" aus dem Munde des "Düsterheinis" – das ist mal ein Kompliment :-)!

Klar, das Gegenlicht in Verbindung mit den soften Überstrahlungen verleiht dieser Aufnahme erst das gewisse Extra.
Allerdings hat es auch einen ganz eigenen Reiz, ein solches Motiv ohne direktes Sonnenlicht abzulichten, also bei diffusem Licht. Dann kommen die gemalten Strukturen im Bokeh ganz anders raus. Und genau das ist eine sehr schöne Seite beim Malen mit der Kamera – es ergeben sich schier unendlich viele Möglichkeiten.

Und dennoch: Natürlich dürfen/sollten auch hier Regeln gelten, die es verdienen, beachtet zu werden. Ansonsten wird zu viel legalisiert oder schön geredet ganz im Sinne der freien Kunst – auch Müll. Das wäre nicht gut...

Es ist sehr schön, dass Du zusammen mit vielen anderen Usern hier auf Makrotreff einen ähnlichen Anspruch hast und dies mit den eingestellten Fotos auch zeigst.

Lieber Gruß,

Roland

Profile picture for user Wolfgang Zeiselmair
Makronist

Hallo Roland,

darum geht es. In unzähligen Bildbesprechungen werden grottenschlechte Bilder als Kunst besprochen, nur weil der Schaffende allen Regeln aus dem Wege ging. Das aber nicht bewusst, sondern einfach weil er gar nicht wusste was die Regeln sind. Natürlich kann man Regeln brechen, aber doch erst wenn man sich deren bewusst ist. Picasso lernte auch erst naturalistisch,akademisch Malen und erst als er das perfektioniert hatte begann er zu abstrahieren. Einfach auf den Auslöser zu drücken und den schiefen Horizont als etwas anderes verkaufen zu wollen, als das was er ist, das nenn ich einfach dreist. Auch das inflationär gebrauchte Wort "Kunst". Wieso reicht es uns nicht einfach etwas gut gemacht zu haben? Ist doch auch schon was.

Ist Dir schon aufgefallen, dass "Blümchenfotograf" oftmals von denen, die zu tausendsten Mal einen indigenen alten Menschen auf den Sensor bannen, als Schimpfwort benutzt wird? Wichtig ist doch nicht das Motiv, wichtig ist dass man sich damit auseinendersetzt und versucht das Beste daraus zu machen - dann aber auch jemanden findet, der einen wieder einnordet wenn man sich komplett verrannt hat. 

Habe ich jetzt das wirklich alles geschrieben?

Servus
Wolfgang

Profile picture for user RheinPfalzNaturfoto
Makronist

Hallo Roland,

ich bin positiv überrascht, was man aus den Linse herausholen kann, wenn man will. Fantastisches Bokeh und es wirkt wie ein Aquarell von Claude Monet-Top. Einziger Kritikpunkt meinerseits, mich stören die drei Knospen am linken Rand, ansonsten der Kracher. Ich habe schon eine Schwäche für die alten Scherben ;-)

VG Thomas

Profile picture for user Roland
ADMIN

Hallo Thomas,

ja, ich habe auch längere Zeit überlegt, ob mir diese drei Knospen gefallen oder eher nicht. Ich habe auch das gleiche Motiv ohne Knospen gemacht, weil ich bereits bei der Erstellung der Aufnahme zögerte. Ich habe diesen Zweig dann ein wenig weggebogen, sodass sie nicht mehr im Bild sind (also ohne nachträgliche Retusche). Das wirkte dann ein wenig leer. Dennoch, Du bestätigst mein Zögern.

Lieber Gruß,

Roland

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