Beute

Grabwespe mit erbeuteter Fliege

Hallo,

ich habe jetzt zweieinhalb Tage vor einem ca. 50x50 cm großen Ausschnitt unseres ca. 4 m² großen Sandbeets gelegen und eine winzige Grabwespe bei ihrem Brutgeschäft beobachtet. Sie ist ca. 8mm groß. Ich konnte die Art nicht bestimmen (Gattung Crabro sp.?), aber ich würde mal behaupten: Wir kennen uns jetzt! Fotografisch bewiesen ist: Sie verproviantiert ihre Brut mit Fliegen. Immerhin… 😉

Natürlich weiß ich jetzt auch ziemlich genau, wer sich sonst noch auf dem Sand herumtreibt. 

Raubwanze mit Beute

Viele Wanzen -wie die kürzlich von Wolfram eingestellte- ernähren sich von Pflanzensäften. Es gibt jedoch auch ein räuberisches Pendant, das Insekten oder deren Larven bevorzugt: Die Raubwanze.

 Heute habe ich ein Exemplar beobachtet, welches eine (wahrscheinlich Zehnpunkt-) Keulenwespe erbeutet hat. Der Stack hat Fehler, aber es passt thematisch so gut, dass ich das Foto trotzdem einstelle. 

Liebe Grüße

Ingo

Deine Beute, meine Beute

Vor einiger Zeit konnte ich beobachte, wie sich zwei Spinnen um Beute zankten. Etliche Bilder konnte ich davon machen. Es war eine zappelige Angelegenheit und nicht ganz einfach festzuhalten.

Bild 1) Die Spinne war damit beschäftigt, die Beute zu verpacken.

Bild 2) Da nähert sich eine andere Spinne.

Bild 3) Es kommt zum Gerangel mit heftigem Beineinsatz.

Bild 4) Die dreiste Spinne gewinnt  und die andere überlässt ihr die Beute.

L.G. Astrid

"Fliegenspießwespe" (Oxybelus bipunctatus)

Hallo,

Oxybelus Bipunktatis gehört zu den Grabwespen und ist ca. 3 - 5 mm groß. "Bipunktatis", weil sie zwei gelbe Punkte auf einem Hinterleibssegment hat, bei "Belus" denke ich als erstes an die großen blauen Augen als möglichen Grund für die Namensgebung. 

Ihr Nest legt sie bei uns auf einer vegetationsarmen Sandfläche an. Zunächst gräbt sie eine Niströhre, dann geht sie auf die Jagd nach kleinen Fliegen. Diese spiesst sie auf und transportiert sie in die Röhre. Vermutlich wird sie anschließend ihr Ei auf die narkotisierte Fliege legen.

Räuber mit Beute

Es war ein glücklicher Zufall, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu stehen und diese Szene ablichten zu können. Die Schwierigkeiten bei diesen Fotos lagen darin, dass die Barbarossa-Fliege sich mit ihrer Beute (Graue Fleischfliege) immer einen sonnigen Platz aussuchte und beim Abschatten nicht lange sitzen blieb. Ich habe dann meine Einstellungen an der Kamera (auf Stativ) mit der Raubfliege in der Sonne vorgenommen, die Fernbedingung griffbereit, abgeschattet und ausgelöst. Zum Glück arbeitet die Olympus OM 1 sehr schnell, daher war Focus-Bracketing möglich.