Glasflügelwanze evtl. Stictopleurus abutilon
Nur 7-8 mm groß ist diese schöne Wanze. Man findet sie von Mai bis September.
L.G. Astrid
Es wurde ein Raynox DCR 250 benutzt
Nur 7-8 mm groß ist diese schöne Wanze. Man findet sie von Mai bis September.
L.G. Astrid
Es wurde ein Raynox DCR 250 benutzt
Jetzt geht es weiter mit der Fundgrube Wollziest und 4 neue interessante Tierchen stellen sich vor.
Fliegen, Zünsler und Zikaden findet man am Wollziest viele und in verschiedenen Arten.
Bild 1) Blumenfliegen gibt es weltweit etwa 2000 Arten in 53 Gattungen. Davon kennt man in Mitteleuropa etwa 220. Die genau zu bestimmen ist schwierig.
Das war die größte Überraschung der letzten Woche. Eine Gammaeule hatte es sich tagsüber am Wollziest gemütlich gemacht.
Sie saß ein wenig ungünstig und zu tief, um sie aus einer anderen Perspektive und besserer Ausrichtung aufnehmen zu können. Um sie zu erwischen musste ich sehr darauf achten, sie nicht aufzuschrecken.
Über die Bilder freue ich mich trotzdem. Diesen Eulenfalter entdeckt man nicht so oft.
Daher bekommt die Gammaeule einen eigenen Auftritt als Wollziestfund.
L.G. Astrid
Weiter zu Folge 7 der "Fundgrube Wollziest".
Bild 1) Phasia barbifrons, diese winzige Fliege gehört zu den kleinsten heimischen Raupenfliegen (Tachinidae). Sie wird nur 4 mm groß und ist, wie fast alle Raupenfliegen, eine sehr nützliche Art.
Bild 2) Wiesenschaumzikaden (Phileanus spumarius) sind Meister des Hochsprungs. Da kann noch nicht mal ein Floh mithalten. Diese Zikade schafft 70 cm. Sehr unterschiedlich gezeichnet sind diese Zikaden. Etwa 20 verschiedene Farbmorphen sind bekannt.
In unserer Ligusterhecke diesesmal eine Schabe zu Gast
Beim erneuten Versuch Schwingfliegen "einzufangen", konnte ich blitzschnell diese Szene festhalten.
Auf die Plätze, fertig, los ...
1 mm gegen 2 mm, startklar zum Abflug. Husch, weg waren die Beiden.
Solch einen Moment scharf festzuhalten, dafür ist meine kleine Sony in der Serienbildaufnahme leider nicht schnell genug. Ich finde das Bild aber witzig und zeige es deshalb nur mal so, als Schmunzelbild.
L.G. Astrid
Schwingfliegen findet man zur Zeit noch oft, wenn man sehr genau hinschaut. Sie sind nur 2-4 mm groß.
Diese Glänzende Schwingfliege (Sepsis fulgens) hatte ich schon eine Zeit lang im Visier um sie bei ihrer Vorstellung zu fotografieren, was nicht ganz einfach ist. Die winzigen Fliegen schwingen fast ohne Pause mit den Flügeln und laufen ständig hin und her.
Diese legte dann plötzlich kurz die Flügel an und ich konnte sie erwischen. Erst in der Vergrößerung des Bildes sah ich dann diesen großen Verdauungstropfen. Fast so groß wie ihr Kopf.
Auch winzige Winzlinge lieben Wollziest.
Bild 1) Die Gemeine Halmfliege ist nur etwa 2 mm groß. Vor allem im Herbst sieht man sie häufig. Dann können sie in Massen auftreten und als Lästlinge in Häuser eindringen. Als Winterquartier bevorzugen sie gern helle und hohe Gebäude.
Die adulten Fliegen ernähren sich besonders von Nektar und Honigtau. Die Larven leben von Blatt- und Wurzelläusen. Sie verpuppen sich im Erdboden, wo ein Teil auch überwintert.
Technische Daten: 1/50sec; f/5,6; ISO 100; Stack 13; vom Stativ; am 14.09.2023; verrechnet mit Helcon Focus Pro; bearbeitet in Lightroom und Photoshop;
Vor dem Regen war einige Tage lang an den Herbstastern Hochbetrieb. Heute ist es wieder warm und die Schmetterlinge sind wieder da. Zitronenfalter, Admiral und Tagpfauenauge sind schon da. Der Kleine Fuchs und der Weißling kommen bestimmt auch noch.
Leider sind die Astern durch das Mistwetter aus Sturm und starkem Regen nicht mehr so schön als Ansitz.
Darum zeige ich ein paar Bilder, die ich vor zwei Wochen machen konnte.