Wiese

Laternen in der Wiese

Vorgestern Abend als das Licht in der Wiese langsam knapp wurde ist mir aufgefallen, dass kleine Tautropfen entstanden. Irgendwie dachte ich, es ist ein wenig, als ob jemand Laternen anzündet. 
Das Pentacon 2.8/135 war leicht abgeblendet, weil ich Schwierigkeiten hatte überhaupt etwas Schärfe auf die Tropfen zu bekommen (ja ja, die Augen) und außerdem den Hintergrund etwas mehr zeichnen wollte. Ich habe etwas experimentiert, indem ich die Frontlinse gedreht habe. Ansonsten ist das Objektiv sehr scharf aber ich wollte mal etwas ausprobieren. 

... zartes Blau in der Wiese ...

... den genauen Namen kenne ich nicht, aber dieses zarte Geschöpf blüht dieses Jahr besonders zahlreich. Der Regen hat wohl auch dazu beigetragen ...

... mit einem Projektionsobjektiv aus einem (ehemaligen) Quelle-Diaprojektor, Isco Projar f2.8/85mm (BJ um 1976), natürlich bei Offenblende ... BA in Lightroom/PS bezüglich Tonwerte & Kontrast ... kein Beschnitt ... Schärfe auf die oberen Knospen ...

Auch der Bläuling ist seltener

Nach langer Zeit hatte ich Gelegenheit "meine" Bläulingswiese zu besuchen, Wo man vor wenigen Jahren zu den jeweiligen Hauptzeiten Hundert und mehr fand, sind es im Moment vielleicht noch 20, die auffallen. Das mag am Wetter liegen, aber es ist kein gutes Omen....Wo nur wenige sind, können auch nicht allzu viele im nächsten Jahr sein.

Das Bild wurde mit ca. 10% links und unten beschnitten, um der Blickrichtung des Falters etwas mehr Rechnung zu tragen. Die Halme im HG stören villeicht etwas, das hätte man vorher bedenken können....

... (Un)kraut blühen lassen ...

... auch Unkraut ist nur eine Blume :) ...
(ich mag sowieso keine Worte, die mit der Silbe "Un" beginnen)

Wer den Mut hat, alles, was sich so im Garten von allein zeigt erst einmal blühen zu lassen, wird oft mit wunderbaren Blüten und reichlich Insekten belohnt. Wer danach immer noch meint, das wäre ein Fall für die Biotonne, dann ... es ist seine/ihre Entscheidung.

Hier ein Portrait eines zarten Blümchen, das sich bei mir im Biotop in Lücken zwischen anderen Pflanzen eingebürgert hat. Und die Konkurenz ist groß ... trotzdem scheint es zum Überleben.