Spinne im Netz – Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus)

Sie scheint etwas zu verspeisen. War nicht ganz einfach zu fotografieren, das Netz hat sich sehr im Wind bewegt.

Kommentare

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Ciao Britta

An deinem Bild gefällt mir ausgesprochen vieles - vor allem weil man auch spürt, dass du als Naturfotografin nicht im Labor, sonder draussen mit den Bedingungen (Motiv, Licht, Wind und Wetter etc.) zurande kommen musst. Und das ist dir hier gut gelungen: Die Schärfe liegt sowohl auf den Augen wie auf der Rückenpartie. Das Bild wirkt insgesamt etwas hell, aber die Lichter fressen nicht aus. In den Ecken liegt noch mehr Helligkeit, das zieht die Aufmerksamkeit für mich etwas vom Motiv ab; ich hätte dies mit einer dunkleren Vignette zu korrigieren versucht.

Sehr schön find ich die fast unsichtbaren Fäden, die radial von der Spinne ausgehen. Äusserst passend eingefangen.

... und vielleicht machst du dich noch auf und versuchst herauszufinden, um welche Spinne es sich handelt. Für mich als Laie (=Nichtbiologe) ist es immer wieder ein kleines Web-Abenteuer, das zu bestimmen, was ich fotografiere. Und sonst melde ich mich einfach bei Roland und Valentin ... Darum bin ich auch so gerne in diesem Forum unterwegs - dieses Zusammengehen von Naturfotografie und Naturwissen finde ich einzigartig.

Weiter so Britta!    MLG    Hermann

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Makronist

Hallo Hermann,

ja, das macht Spaß die Natur "live" zu entdecken. Je mehr man auf die kleinen Dinge achtet, desto mehr fällt einem auf.

Das mit der Vignette ist ein guter Tipp. Die weißen Stellen am Rande lenken etwas ab.

Ich glaube, hier handelt es sich um eine Kreuzspinne, aber welcher Unterart (wenn man das so sagt?), konnte ich noch nicht herausfinden. Es ist ja enorm, es scheint sehr viele Arten zu geben. Aber das wissen Roland und Valentin bestimmt.

Liebe Grüße!

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ADMIN

Hallo BG, hallo Hermann,

ja, es handelt sich tatsächlich um eine Kreuzspinne, und zwar um die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus).

Ihr Äußeres ist sehr variabel, aber typisch ist für sie die Kreuzzeichnung im vorderen Teil ihres Hinterkörpers, bestehend aus vier weißlichen länglichen und einem weißlichen runden Fleck. Sie können auch mehr zusammenfließen als bei dem Exemplar oben. Sie bestehen aus oberflächennahen Ablagerungen von Guanin, einem Stoffwechsel-Endprodukt (hm, ich verrenne mich mal wieder, die Begeisterung über diese Tiere treibt mich in den Wahnsinn des Details. Ich höre wieder auf...).

Ein schönes, helles Bild, zu dem Hermann oben en sehr gute Idee bereit hält (leichte Vignette).

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland

PS: Ich ergänze den vollständigen Namen oben im Bildtitel.

 

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