Na, da warst Du ja erfolgreich bei Deinem "gern mal durch die Botanik Schleichen" - wie Du in Deinem Profil schreibst :-)! Die auf Beute wartende Spinne schaut so richtig giftig drein.
Ein schönes Bild mit einer schönen, ruhigen Stimmung - passend zu der ruhig dahockenden Spinne. Ein paar Kleinigkeiten sind verbesserungsfähig:
Schärfe:
Das Foto ist leicht verwackelt. Ich weiß nicht, ob Du mit einem Stativ gearbeitet hast?! Aber 1/124 Sek. ist schon eine ordentlich lange Zeit - insbesondere bei 300mm Brennweite, eingesetzt im Nahbereich! Die muss man erst mal ruhig halten! Und selbst auf einem Stativ kann sowas mal schnell "verzittern".
LÖSUNG: Blende 5.0 passt, aber schraube in so einem Fall den ISO-Wert leicht hoch. Die D3000 ist zwar nicht mehr die neueste Kamera mit den guten, rauscharmen Sensoren der aktuellen Nikons, aber auch die D3000 packt lässig ISO-Werte zwischen 200 und etwa 640 ohne nennenswerten Qualitätsverlust für diese Zwecke. Damit wärst Du auf eine Verschlusszeit so zwischen 1/250 und 1/750 gekommen. Und selbst, wenn das schon anders klingt, müssen auch die erst mal ruhig gehalten werden in der schönen, kleinen Makrowelt!
Das Zentrum der Schärfenebene liegt ebenfalls nicht ganz korrekt im Optimum; es liegt etwas zu weit vorne. Das sind zwar nur Nuancen - aber die zählen in der schönen, kleinen Makrowelt :-)!
Bildaufteilung:
Die Spinne ist voll mittig platziert. Das ist etwas unspannend.
LÖSUNG: Stelle Dir vor, sie säße oben links im Goldenen Schnitt und würde dann leicht nach rechts unten in den Bildraum stieren! Da wäre mehr Spannung drin ...
Alternative: Da die Spinne selbst "hochformatig" im Bild sitzt, hätte auch ein Hochformat seine Berechtigung. Die Platzierung der Spinne wäre in diesem Fall die gleiche wie beim oben beschriebenen Querformat.
Kommentare
ADMIN
Hallo siggi-man,…
Hallo siggi-man,
herzlich willkommen bei Makrotreff!
Na, da warst Du ja erfolgreich bei Deinem "gern mal durch die Botanik Schleichen" - wie Du in Deinem Profil schreibst :-)! Die auf Beute wartende Spinne schaut so richtig giftig drein.
Ein schönes Bild mit einer schönen, ruhigen Stimmung - passend zu der ruhig dahockenden Spinne. Ein paar Kleinigkeiten sind verbesserungsfähig:
Schärfe:
Das Foto ist leicht verwackelt. Ich weiß nicht, ob Du mit einem Stativ gearbeitet hast?! Aber 1/124 Sek. ist schon eine ordentlich lange Zeit - insbesondere bei 300mm Brennweite, eingesetzt im Nahbereich! Die muss man erst mal ruhig halten! Und selbst auf einem Stativ kann sowas mal schnell "verzittern".
LÖSUNG: Blende 5.0 passt, aber schraube in so einem Fall den ISO-Wert leicht hoch. Die D3000 ist zwar nicht mehr die neueste Kamera mit den guten, rauscharmen Sensoren der aktuellen Nikons, aber auch die D3000 packt lässig ISO-Werte zwischen 200 und etwa 640 ohne nennenswerten Qualitätsverlust für diese Zwecke. Damit wärst Du auf eine Verschlusszeit so zwischen 1/250 und 1/750 gekommen. Und selbst, wenn das schon anders klingt, müssen auch die erst mal ruhig gehalten werden in der schönen, kleinen Makrowelt!
Das Zentrum der Schärfenebene liegt ebenfalls nicht ganz korrekt im Optimum; es liegt etwas zu weit vorne. Das sind zwar nur Nuancen - aber die zählen in der schönen, kleinen Makrowelt :-)!
Bildaufteilung:
Die Spinne ist voll mittig platziert. Das ist etwas unspannend.
LÖSUNG: Stelle Dir vor, sie säße oben links im Goldenen Schnitt und würde dann leicht nach rechts unten in den Bildraum stieren! Da wäre mehr Spannung drin ...
Alternative: Da die Spinne selbst "hochformatig" im Bild sitzt, hätte auch ein Hochformat seine Berechtigung. Die Platzierung der Spinne wäre in diesem Fall die gleiche wie beim oben beschriebenen Querformat.
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
Hallo Roland,…
Hallo Roland,
besten Dank für den Kommentar. Mal schauen, ob ich mich verbessern kann...
so long
siggi
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