Birnenblüten

Die "Pyrus pytifolia`Tama`" ist eine Birne mit der Form eines Apfels. Zur Ernte bekommt man mit etwas Glück eine sehr saftige Frucht, welche nicht nur dem Menschen schmeckt. Es werden Schmetterlinge, Wespen und Hornissen angelockt. Diese laben sich ganz friedlich an den zu Boden gefallenen Früchten. Schon im vergangenen Jahr haben mich die Blüten im Frühjahr beeindruckt. Wenn sie sich im Frühjahr entfalten erinnern sie mich an die großen Radioteleskope in der Atacamawüste. Ich habe dann den Eindruck der Baum spannt sein "Radar" auf um die Insekten anzulocken. Kurz nach dem Aufgehen der Blüte platzen die Staubbeutel auf. 

Bild 1:

189-er Stack; f/2.8; 1/250; ISO 100; kein Beschnitt

Bild 2:

20-er Stack; f/2.8; 1/60; ISO 100; kein Beschnitt

Bild 3:

140-er Stack; f/2.8; 1/80; ISO 100; links 5% herangeschnitten

Ich hoffe es gefällt. :)

Gut Licht

Dirk

Kommentare

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MOD

Grüß Dich Dirk,

Bild zwei finde ich sehr gelungen, die kleine dunkle Ecke links unten würde ich noch weg retuscheln aber das war es dann auch schon. Die große Anzahl Einzelbilder verstehe ich jetzt nicht ganz, viel hilft hier nicht unbedingt auch mehr. Helicon Remote (nicht das zum verrechnen sondern das für automatische Fokusreihen ist so schlau dass man die Blende mit eingibt, Start und Endpunkt definiert und das Programm die nötige Anzahl Bilder errechnen lässt. Wirst Dich wundern wie wenige Bilder dann notwendig sind.

Servus
Wolfgang

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Makronist

Grüß Dich Wolfgang,

vielen Dank für Dein Feedback.

Die angesprochene Ecke habe ich retuschelt. Finde es so auch besser. :) Vielen Dank für den Tipp.

Bei der großen Anzahl an Einzelbildern geht es mir nicht darum die Stacks aufzublähen. ;-) Hoffe das kommt nicht so rüber. :) Vielmehr geht es mir um die Qualität der Bilder, welche ich so gut machen möchte wie ich es vermag. Ich sehe hier sehr oft wundervolle Werke, was mich natürlich sehr motiviert auch solche schönen Bilder zu erstellen. Das Programm Helicon Remote kannte ich bisher noch nicht. Hab es aber schon gefunden und werde es ausprobieren. Vielleicht erleichtert es mir die Arbeit. Das Stacken wird von mir derzeit manuell mit einem Schlitten von ME... durchgeführt. Das ist zum Teil sehr mühsam und nervig. Aber ich mach es gern, da ich mit dem Herzen dabei bin und jeden Tipp wie ein Schwamm aufsauge. :)))) Vielen Dank nochmal. Ich hoffe das es mir hilft.

LG

Dirk 

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MOD

Grüß Dich Dirk,

Ich arbeite auch nur mit dem Schlitten, habe mir aber  mal den Spaß gegönnt und eine Testversion von Helicon Remote auf meinem Tablet installiert. Was ich dabei gelernt habe ist, es gibt einen idealen Tiefenschärfebereich der die Schrittweite des Stacks definiert. Ist man hier zu hoch mit der Schrittweite dann sinkt die Qualität, geht man mit einer kleineren Schrittweite an die Sache heran, verbessert sich die Qualität nicht weiter, je mehr Bilder man macht. Bei einer Vergrößerung jenseits 1:1 (Insektenaugen) kann die Schärfentiefe schon mal kleiner 1/10mm werden. Bei 5:1 und Blende 2,8 brauchst Du den Schlitten nur noch anpusten. Versuch es einfach mal mit einem Motiv in Größe Deiner Blüte. Mal mit 30 Bildern, mal mit 150 und vergleiche die beiden. Ich will Dir nicht dreinreden sondern nur vor event. unnötiger Arbeit bewahren.

Servus

Wolfgang

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