Werkstatt-Makrofoto

Mini Wild-Biene

Seitenansicht einer 3 mm großen Wildbiene (Totfund auf Fensterbrett).

Da hier sehr viele feine Haare (z.T. mit Verästelung) sind, habe ich die "Pyramidenmethode" (C in Helicon) angewendet. Was Halos angeht, finde ich das Ergebnis gar nicht so übel. Typisch für : die Überstrahlung rechts unten, hier hätte man mit "B" nacharbeiten sollen (habe aber leider den Stack nicht mehr).

Wer Erkenntnisse bzw. Erfahrung über Halo-Vermeidung / Minimierung beim Stacken hat, bitte kommentieren!

Rambo II

Gestern habe ich mal eine Hirschlausfliege erwischt, die ihre Flügel noch nicht abgeworfen hat (im Gegensatz zu Rambo I). Offensichtlich war sie sich ihres neuen Habitats (meine dünn bewachsene Kopfhaut) noch nicht ganz sicher. Die Flügel sind extrem dünn, daher kommen die "Seifenblasen-Interferenzfarben" sofort zur Geltung. Die Sollbruchstelle ist ganz knapp über dem Flügelansatz. Direkt darunter (weiß) sitzen die Schwingkölbchen.

Deine blauen Augen ...

Ich sehe ja NIE Schlangen, aber heute im Holler Moor und Wittemoor begegnete uns eine junge Ringelnatter. Das Setting war nicht so perfekt, immer war Störendes im Wege, aber es war eine schöne Begegnung. Besonders beeindruckt hat mich das unglaublich blaue Auge. Das Foto finde ich nicht so toll, aber das blaue Auge möchte ich gerne zeigen. (Beschnitt nur in der Höhe)

Liebe Grüße

Ingo

Köcherfliege

Unerwartet hatte ich diese Köcherfliege entdeckt und konnte sie erwischen.

Um welche Art es sich handelt weiß ich leider nicht. Die Bestimmung von Köcherfliegen ist schwierig und eher eine Sache für Spezialisten. Nur wenige Arten lassen sich an Hand eines Fotos zweifelsfrei bestimmen.

Macht aber nichts, ich freue mich über den Fund.

Rambo

Nachdem jetzt die Schwammerfotos wieder sprießen, habe ich auch was dem Wald: eine Hirschlausfliege (Lipoptena cervi). Sie fliegt im Herbst Hirsche, aber auch Schwarzwild (und vereinzelt auch Menschen) an, wirft die Flügel ab (die würden nur stören), und macht es sich im Pelz des Wirtes gemütlich. Dafür ist sie - wie man sieht - sowohl sensorisch wie auch aktorisch optimal ausgestattet - Sylvester Stallone alias Rambo würde vor Neid erblassen. Die Paarung erfolgt ebenfalls im Fell des Wirtes, die Larven werden lebend geboren.