...dankeschön. Ja, ich denke die "Umgebung" ist auch wichtig. In diesem Fall passt es gut, finde ich, weil der Gegensatz von Blatt und Fliege interessant ist. Sie scheint nämlich nicht so ganz in das Umfeld zu passen. Jedenfalls sehe ich das darin.
auch mir gefällt dein Foto ausgesprochen gut! Es strahlt auf eine sehr interessante Weise Spannung aus.
Eigentlich war ich zunächst versucht, "Hektik" zu sagen: die Blätter des Ahorns, in sich bereits unruhig und von einem weiteren Blattbestandteil buchstäblich gekreuzt; die vielen Flecken des Hintergrundes; eine Fliege, die scheinbar jeden Moment wie eine Springspinne dem Betrachter förmlich ins Gesicht zu springen droht.
Obwohl ich Fliegen nicht mag, mag ich dieses Foto. Es ist faszinierend!
das freut mich, dass dir das Foto gefällt, obwohl du Fliegen nicht magst. :-) Ich dachte das auch bisher, aber von Nahem sehen sie total faszinierend aus. Ja, diese Spannung nehme ich auch wahr.
Die Flecken sehe ich nicht so richtig, kannst du beschreiben wo?
Dir einen schönen Abend und vielen Dank für deinen Kommentar!
ich habe mich ungeschickt ausgedrückt, entschuldige bitte. Mit den Flecken meinte ich einfach den Hintergrund, der sich durch die Ahornblätter in Flecken aufteilt.
Ich mag Fliegen erst recht nicht, seit ich sie von der Nähe gesehen habe. Ihre Borstenhaare stoßen mich einfach ab. Aber ansonsten bin ich ganz friedlich ;-)
Ich mag Fliegen sehr, ich mag alle Tiere eigentlich gern. Die Schärfe bei der Fliege sitzt toll auf den Augen, das ist dir gut gelungen. Dennoch muss ich meckern und sagen, die perspektive der Fliege gefällt mir gar nicht.
Warum nicht?
Die Fliege sitzt auf den roten Blättern, die du gut und passend ausgerichtet hast. Aber sie ist von vorne und von oben ziemlich aus der Vogelperspektive aufgenommen.
Wenn du weiter nach links auf ihre linke Seite gegangen wärst und tiefer herunter, damit du sie auf Augenhöhe erwischt hättest, würde sie besser zur Geltung kommen. Gerade so, dass du das Blatt natürlich nicht berührt hättest und sie dadurch weg geflogen wäre.
Also seitlich auf Augenhöhe, gezielt die Kamera ausrichten und tief herunter. Der Betrachter sieht sie dann neben sich auf dem Blatt stehen, mit ihren kleinen Füßen, als ob er direkt mit ihr im geschehen wäre. Was das ganze viel ansprechender und einzigartiger macht. Die Perspektive von oben erinnert mich ziemlich an Handyfotografie, was natürlich jeder selber entscheiden muss. Aber du hast eine tolle Kamera und auch die Schärfe gut und gezielt aufs Auge gelegt, das ich noch mal einen Kommentar dazu schreibe.
Die Beine und die Flügel der Fliege sind aus der Vogelperspektive mit der Blende f/4 ziemlich unscharf und nicht in der Schärfeebene. Auch wenn du die Schärfe gezielt auf die Augen gelegt hast, wäre Blende 8f/ bei diesem Arbeitsabstand besser gewesen. Genug Licht war auf jeden Fall vorhanden. Und du hattest genug Spielraum mit der Iso im Notfall rauf zu gehen im Falle dass, das Licht mit Blende f/8 nicht ausgereicht hätte.
Wenn die Fliege ruhig da gesessen hat, wie du oben angegeben hast und so wie hier genug Licht vorhanden war, hätte ich auch Blende f/10 oder f/11 versucht und je nachdem mit welcher Abbildungsleistung dein Objektiv noch verlustfrei abbildet bei f/10 oder bei f/11 eine 1:1 Aufnahme gemacht. Die Flügel wären dann sogar von dieser Vogelperspektive her schon glanzvoller und auch die Beine der Fliege wären auf dem roten Blatt wie sie sich hier abstützt besser zur Geltung gekommen. So sieht es jetzt beinahe so aus, als würde sie gleich abstürzen, bzw. herunterrutschen. Die Perspektive von der Seite etwas tiefer in Augenhöhe und mit Blende f/8, im Abbildungsmaßstab von 1:2 oder mit Blende f/10- f/11 im Abbildungsmaßstab von 1:1 damit sieht sie der Betrachter, so als ob er direkt mit im Bild gewesen wäre.
Rechts neben dem einen Bein der Fliege befindet sich ein kleiner weiser Faden, den würde ich weg retuschieren. Ich hoffe es ist ok, wenn ich so viel meckere, aber zum Verbessern ist das denke ich wichtig :-)
die etwas grafische Perspektive war so gewollt, weil mir der Gegensatz von Blatt und Fliege ganz gut gefallen hat. Aber die tiefere Perspektive, die du beschrieben hast, wäre sicherlich auch spannend gewesen. Im "Eifer des Gefechts" war ich froh, dass mir die schöne Fliege nicht entwischt ist.;-)
Du hast Recht, Licht war genug vorhanden, dass ich eine höhere Blendenzahl hätte verwenden können. Das werde ich beim nächsten Versuch berücksichtigen.
Den weißen Faden habe ich übersehen, jetzt stört er mich auch. :-D
Ich danke dir für deinen Kommentar, insbesondere für das Gemeckere. ;-) Man kann sich ja nur verbessern und dafür bin ich hier.
das erste Mal, dass ich dir widerspreche :-): Wäre Britta seitlich und tiefer gegangen, hätte sie eines von tausenden Fliegenfotos gemacht. Da sie sich aber dem Tier von schräg oben genähert hat, verstärkt sie damit den Blickkontakt, der etwas geradezu Drohendes bekommt, und den Eindruck, dass das Tier gleich mitten ins Gesicht des Betrachters hineinfliegen wird. Damit wird es für mich zu einem außergewöhnlichen Foto.
Vieles von dem, was Nix Flix schreibt, ist für mich sehr gut nachvollziehbar; aber bei der Perspektive stimme ich mit dir Maincoon überein. Auf diesem Bild stimmt die Perspektive für mich. Das ist natürlich individuell und kann sehr verschieden wahrgenommen werden. Aber das Bild ist für mich ein Beispiel, wie die Aussage: Geh auf Augenhöhe für einmal nicht die beste Lösung ist und ds Bild von oben fast noch bedrohlicher wirkt.
Britta gratuliere ich zum Bild: Wenn es eine derart umfassende diskussion auslöst, muss ja was dran sein. Weiter so, Britta! Bleib dran und experimentiere ...
mit dem weisen Faden, das sind nur die Feinheiten deines Bildes und die können oftmals erst im nach hinein entfernt werden. Das ist ganz normal bei Insekten Fotos und so oft der Fall. Bei Pflanzenfotos kann man von vorn herein da schon viel genauer arbeiten, die Flüchten nicht. Und das du froh warst dein Fliegen Foto erst mal zu machen, ist am Anfang auch ganz normal. Später kommen dann eventuell die Ansprüche oder der Ehrgeiz wer weiß. Und wie gesagt ich meckere nicht bösartig. Ich merke das du das mit der Hauptschärfe an richtiger stelle schon gut hinbekommst und das ist viel wert. Und ich nehme an du hast das Foto frei Hand gemacht. Es ist mit der Verschlusszeit gut geworden. ;-)
Und ich wünsche Dir auch einen schönen Abend!
Viele Grüße Sendet Nix Fix :-)
Hallo Mainecoon Hallo Mandi,
Ihr dürft mir gerne widersprechen, denn ich bin nicht der Kaiser von Rom ;-)
Aber ich muss euch trotzdem dazu sagen, eines von tausenden Fliegenfotos das kann nicht sein, denn schaut doch mal im Internet, die meisten Fliegenfotos sind in der Vogelperspektive aufgenommen und auch ich habe mal so angefangen. Ich glaube fast jeder ;-) Es ist aber nicht das Thema, denn jeder hat ja seine vor lieben und seinen Geschmack und das ist auch gut so :-).
Um dieses Fliegenfoto extra in dieser Vogelperspektive aufzunehmen, so wie die Fliege gerade leicht seitlich hier gedreht nach rechts sitzt, wäre ich anders vorgegangen.
Und zwar, ich hätte die Blende weiter geschlossen f/10 oder f/11 je nach Objektivleistung damit die Flügel möglichst in die Schärfeebene kommen und ebenso die Beine. Genug Licht war vorhanden und dabei wäre ich gleich näher heran gegangen und hätte versucht die Fliege im Abbildungsmaßstab von 1:1 aufzunehmen oder kurz davor das muss man abwägen wie die schärfe sitzt und zwar im Hochkant Format. Sodass in Blickrichtung der Fliege etwas mehr Platz zum Rand bleibt wie auf der linken Seite und der obere linke Flügel im Goldenen Schnitt liegt. Hier sitzt die Fliege zudem ziemlich Mittig im Bild, zwar seitlich gedreht, aber mit dem Hochformat streckt sie sich mehr. Und das nur leichte schräge sitzen kommt dann besser zur Geltung.
Im nach hinein, so wie es jetzt aufgenommen ist, wäre das Foto mit einem nachträglichen Beschnitt in ein Hochformat mit einem 6:5 Format vorteilhaft auszurichten. Und dabei die Fliege bzw. den Flügel oben links in den Goldenen Schnitt zu setzten. So dass, die linke untere Blatthälfte etwa knapp einen Zentimeter freien Spielraum am Rand hat ohne die zacken der Blätter links und rechts am Bildrand anzuschneiden.
Wenn Britta mag und Lust dazu hat kann sie den Beschnitt ja mal probehalber ausprobieren. Ein 6:5 Hochkant Format und links oben den Flügel in den Goldenen Schnitt, gesetzt dabei links und rechts keine Blätter anschneiden vorsichtig den beschnitt Ausrichten, oftmals macht die Bildwirkung schon bei ein paar Milimeter mehr nach rechts oder nach links rücken viel aus. Ich Denke das würde das Foto aufwerten und nochmal schön strecken.
Aber das ist mein Vorschlag dazu!
Viele Grüße und einen schönen Abend wünscht euch Nix Fix
nachdem ich von einigen Tagen Abwesenheit wieder zurück bin, lese ich hier eine sehr umfangreiche Diskussion zu Deinem Bild Fliege auf Schlitzahornblatt. Vieles Richtige ist gesagt worden, einiges weniger Richtiges, und einiges, bei dem es weder richtig noch falsch gibt, also die subjektive Einschätzung zählt und stimmt.
Hierzu noch ein paar abschließende Gedanken meinerseits für Dich, die Dir hoffentlich weiterhelfen:
Blendenwahl bei mFT
Du fotografierst mit dem mFT-Format. Hierbei solltest Du in der Regel die Blende nicht weiter als bis zur Stufe 8.0 schließen, weil darüber hinaus (also bei Blende 10.0, 11.0 oder mehr) die Beugungsunschärfe (allgemeine Unschärfe, die sich über das ganze Bild legt) bereits sichtbar greift. In Ausnahmefällen kann durchaus auch weiter geschlossen werden, dies sollte man aber mit dem Wissen dieses Sachverhalts tun – und eben nur in Ausnahmefällen, die aufgrund anderer Faktoren, die das mFT-System mit sich bringt, in der Regel nur selten nötig sind.
Perspektive
Es wurde oben stark (konträr) über die Perspektive diskutiert. Viele Dinge hiervon stimmen in der Theorie.
Allerdings geht es hier nicht nur um die Theorie, sondern um DEIN Foto, das Foto, das DU hier zeigst. Und ich sehe bei diesem Bild, dass hier eine Makronistin (DU!) ganz bewusst eine Perspektive gewählt hat, bei der die Linienführung des Schlitzahornblattes eine die Bildaussage prägende Bedeutung erhalten soll. Und diese roten Linien des Blattes kommen bei der von Dir gewählten (höheren) Perspektive am deutlichsten zur Geltung.
Auch bei niedrigerer Perspektive wären die roten Blattlinien natürlich sichtbar gewesen, allerdings hätte die Fliege zunehmend an Dominanz gewonnen, wäre zum mehr oder weniger alleinigen und eindeutigen Hauptmotiv geworden. Bei der Perspektive mehr von oben (Bild oben) erhalten die roten "Strahlen" eine so dominierende Rolle im Bild, dass sie schon fast mit in den Rang des Hauptmotivs gehoben werden.
Somit handelt es sich also bei der Wahl einer tieferen Perspektive nicht um das zwingend bessere, sondern vielmehr um ein anderes Bild. Das Foto würde in seiner Wirkung und insbesondere seiner Aussage sehr stark verändert. Du hast Dich aber für die höhere Perspektive und die (nur!) damit verbundene und mögliche Abbildungscharakteristik entschieden. Das ist damit also völlig in Ordnung.
Fazit: Ein sehr interessantes, spannendes Foto!
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
[Anmerkung der Administration: Ich hatte diesen Thread geschlossen (s.o. "abschließend"). Aus diesem Grund habe ich den Beitrag von Nix Fix gelöscht. Ich bitte um Beachtung der Schließung.]
Kommentare
... toll, wie du hier die…
... toll, wie du hier die Schärfe auf den richtigen Punkt gesetzt hast. Zudem ist die "Umgebung" attraktiv und auch die Linienführung gefällt mir!
Liebe Grüsse Mandi
...dankeschön. Ja, ich denke…
...dankeschön. Ja, ich denke die "Umgebung" ist auch wichtig. In diesem Fall passt es gut, finde ich, weil der Gegensatz von Blatt und Fliege interessant ist. Sie scheint nämlich nicht so ganz in das Umfeld zu passen. Jedenfalls sehe ich das darin.
Dir noch einen schönen Abend!
Liebe Grüße
Britta
Makronist
Hallo, BG, auch mir gefällt…
Hallo, BG,
auch mir gefällt dein Foto ausgesprochen gut! Es strahlt auf eine sehr interessante Weise Spannung aus.
Eigentlich war ich zunächst versucht, "Hektik" zu sagen: die Blätter des Ahorns, in sich bereits unruhig und von einem weiteren Blattbestandteil buchstäblich gekreuzt; die vielen Flecken des Hintergrundes; eine Fliege, die scheinbar jeden Moment wie eine Springspinne dem Betrachter förmlich ins Gesicht zu springen droht.
Obwohl ich Fliegen nicht mag, mag ich dieses Foto. Es ist faszinierend!
findet
Mainecoon
Hallo Mainecoon, das freut…
Hallo Mainecoon,
das freut mich, dass dir das Foto gefällt, obwohl du Fliegen nicht magst. :-) Ich dachte das auch bisher, aber von Nahem sehen sie total faszinierend aus. Ja, diese Spannung nehme ich auch wahr.
Die Flecken sehe ich nicht so richtig, kannst du beschreiben wo?
Dir einen schönen Abend und vielen Dank für deinen Kommentar!
Makronist
Hallo Britta, ich habe mich…
Hallo Britta,
ich habe mich ungeschickt ausgedrückt, entschuldige bitte. Mit den Flecken meinte ich einfach den Hintergrund, der sich durch die Ahornblätter in Flecken aufteilt.
Ich mag Fliegen erst recht nicht, seit ich sie von der Nähe gesehen habe. Ihre Borstenhaare stoßen mich einfach ab. Aber ansonsten bin ich ganz friedlich ;-)
Es grüßt
Mainecoon
Hallo Mainecoon, achso,…
Hallo Mainecoon,
achso, jetzt habe ich es verstanden. :-) Ja, ich bin gespannt, welchen bizarren Wesen ich noch begegnen werde.
Viele Grüße
Britta
Hallo BG, Ich mag Fliegen…
Hallo BG,
Ich mag Fliegen sehr, ich mag alle Tiere eigentlich gern. Die Schärfe bei der Fliege sitzt toll auf den Augen, das ist dir gut gelungen. Dennoch muss ich meckern und sagen, die perspektive der Fliege gefällt mir gar nicht.
Warum nicht?
Die Fliege sitzt auf den roten Blättern, die du gut und passend ausgerichtet hast. Aber sie ist von vorne und von oben ziemlich aus der Vogelperspektive aufgenommen.
Wenn du weiter nach links auf ihre linke Seite gegangen wärst und tiefer herunter, damit du sie auf Augenhöhe erwischt hättest, würde sie besser zur Geltung kommen. Gerade so, dass du das Blatt natürlich nicht berührt hättest und sie dadurch weg geflogen wäre.
Also seitlich auf Augenhöhe, gezielt die Kamera ausrichten und tief herunter. Der Betrachter sieht sie dann neben sich auf dem Blatt stehen, mit ihren kleinen Füßen, als ob er direkt mit ihr im geschehen wäre. Was das ganze viel ansprechender und einzigartiger macht. Die Perspektive von oben erinnert mich ziemlich an Handyfotografie, was natürlich jeder selber entscheiden muss. Aber du hast eine tolle Kamera und auch die Schärfe gut und gezielt aufs Auge gelegt, das ich noch mal einen Kommentar dazu schreibe.
Die Beine und die Flügel der Fliege sind aus der Vogelperspektive mit der Blende f/4 ziemlich unscharf und nicht in der Schärfeebene. Auch wenn du die Schärfe gezielt auf die Augen gelegt hast, wäre Blende 8f/ bei diesem Arbeitsabstand besser gewesen. Genug Licht war auf jeden Fall vorhanden. Und du hattest genug Spielraum mit der Iso im Notfall rauf zu gehen im Falle dass, das Licht mit Blende f/8 nicht ausgereicht hätte.
Wenn die Fliege ruhig da gesessen hat, wie du oben angegeben hast und so wie hier genug Licht vorhanden war, hätte ich auch Blende f/10 oder f/11 versucht und je nachdem mit welcher Abbildungsleistung dein Objektiv noch verlustfrei abbildet bei f/10 oder bei f/11 eine 1:1 Aufnahme gemacht. Die Flügel wären dann sogar von dieser Vogelperspektive her schon glanzvoller und auch die Beine der Fliege wären auf dem roten Blatt wie sie sich hier abstützt besser zur Geltung gekommen. So sieht es jetzt beinahe so aus, als würde sie gleich abstürzen, bzw. herunterrutschen. Die Perspektive von der Seite etwas tiefer in Augenhöhe und mit Blende f/8, im Abbildungsmaßstab von 1:2 oder mit Blende f/10- f/11 im Abbildungsmaßstab von 1:1 damit sieht sie der Betrachter, so als ob er direkt mit im Bild gewesen wäre.
Rechts neben dem einen Bein der Fliege befindet sich ein kleiner weiser Faden, den würde ich weg retuschieren. Ich hoffe es ist ok, wenn ich so viel meckere, aber zum Verbessern ist das denke ich wichtig :-)
Viele Grüße Nix Fix
Hallo Nix Fix, die etwas…
Hallo Nix Fix,
die etwas grafische Perspektive war so gewollt, weil mir der Gegensatz von Blatt und Fliege ganz gut gefallen hat. Aber die tiefere Perspektive, die du beschrieben hast, wäre sicherlich auch spannend gewesen. Im "Eifer des Gefechts" war ich froh, dass mir die schöne Fliege nicht entwischt ist.;-)
Du hast Recht, Licht war genug vorhanden, dass ich eine höhere Blendenzahl hätte verwenden können. Das werde ich beim nächsten Versuch berücksichtigen.
Den weißen Faden habe ich übersehen, jetzt stört er mich auch. :-D
Ich danke dir für deinen Kommentar, insbesondere für das Gemeckere. ;-) Man kann sich ja nur verbessern und dafür bin ich hier.
Dir noch einen schönen Abend und viele Grüße
Britta
Makronist
Hallo Nix Flix, das erste…
Hallo Nix Flix,
das erste Mal, dass ich dir widerspreche :-): Wäre Britta seitlich und tiefer gegangen, hätte sie eines von tausenden Fliegenfotos gemacht. Da sie sich aber dem Tier von schräg oben genähert hat, verstärkt sie damit den Blickkontakt, der etwas geradezu Drohendes bekommt, und den Eindruck, dass das Tier gleich mitten ins Gesicht des Betrachters hineinfliegen wird. Damit wird es für mich zu einem außergewöhnlichen Foto.
Es grüßt
Mainecoon
Hallo Vieles von dem, was…
Hallo
Vieles von dem, was Nix Flix schreibt, ist für mich sehr gut nachvollziehbar; aber bei der Perspektive stimme ich mit dir Maincoon überein. Auf diesem Bild stimmt die Perspektive für mich. Das ist natürlich individuell und kann sehr verschieden wahrgenommen werden. Aber das Bild ist für mich ein Beispiel, wie die Aussage: Geh auf Augenhöhe für einmal nicht die beste Lösung ist und ds Bild von oben fast noch bedrohlicher wirkt.
Britta gratuliere ich zum Bild: Wenn es eine derart umfassende diskussion auslöst, muss ja was dran sein. Weiter so, Britta! Bleib dran und experimentiere ...
Mit liebem Gruss Mandi
Hallo Britta, mit dem…
Hallo Britta,
mit dem weisen Faden, das sind nur die Feinheiten deines Bildes und die können oftmals erst im nach hinein entfernt werden. Das ist ganz normal bei Insekten Fotos und so oft der Fall. Bei Pflanzenfotos kann man von vorn herein da schon viel genauer arbeiten, die Flüchten nicht. Und das du froh warst dein Fliegen Foto erst mal zu machen, ist am Anfang auch ganz normal. Später kommen dann eventuell die Ansprüche oder der Ehrgeiz wer weiß. Und wie gesagt ich meckere nicht bösartig. Ich merke das du das mit der Hauptschärfe an richtiger stelle schon gut hinbekommst und das ist viel wert. Und ich nehme an du hast das Foto frei Hand gemacht. Es ist mit der Verschlusszeit gut geworden. ;-)
Und ich wünsche Dir auch einen schönen Abend!
Viele Grüße Sendet Nix Fix :-)
Hallo Mainecoon Hallo Mandi,
Ihr dürft mir gerne widersprechen, denn ich bin nicht der Kaiser von Rom ;-)
Aber ich muss euch trotzdem dazu sagen, eines von tausenden Fliegenfotos das kann nicht sein, denn schaut doch mal im Internet, die meisten Fliegenfotos sind in der Vogelperspektive aufgenommen und auch ich habe mal so angefangen. Ich glaube fast jeder ;-) Es ist aber nicht das Thema, denn jeder hat ja seine vor lieben und seinen Geschmack und das ist auch gut so :-).
Um dieses Fliegenfoto extra in dieser Vogelperspektive aufzunehmen, so wie die Fliege gerade leicht seitlich hier gedreht nach rechts sitzt, wäre ich anders vorgegangen.
Und zwar, ich hätte die Blende weiter geschlossen f/10 oder f/11 je nach Objektivleistung damit die Flügel möglichst in die Schärfeebene kommen und ebenso die Beine. Genug Licht war vorhanden und dabei wäre ich gleich näher heran gegangen und hätte versucht die Fliege im Abbildungsmaßstab von 1:1 aufzunehmen oder kurz davor das muss man abwägen wie die schärfe sitzt und zwar im Hochkant Format. Sodass in Blickrichtung der Fliege etwas mehr Platz zum Rand bleibt wie auf der linken Seite und der obere linke Flügel im Goldenen Schnitt liegt. Hier sitzt die Fliege zudem ziemlich Mittig im Bild, zwar seitlich gedreht, aber mit dem Hochformat streckt sie sich mehr. Und das nur leichte schräge sitzen kommt dann besser zur Geltung.
Im nach hinein, so wie es jetzt aufgenommen ist, wäre das Foto mit einem nachträglichen Beschnitt in ein Hochformat mit einem 6:5 Format vorteilhaft auszurichten. Und dabei die Fliege bzw. den Flügel oben links in den Goldenen Schnitt zu setzten. So dass, die linke untere Blatthälfte etwa knapp einen Zentimeter freien Spielraum am Rand hat ohne die zacken der Blätter links und rechts am Bildrand anzuschneiden.
Wenn Britta mag und Lust dazu hat kann sie den Beschnitt ja mal probehalber ausprobieren. Ein 6:5 Hochkant Format und links oben den Flügel in den Goldenen Schnitt, gesetzt dabei links und rechts keine Blätter anschneiden vorsichtig den beschnitt Ausrichten, oftmals macht die Bildwirkung schon bei ein paar Milimeter mehr nach rechts oder nach links rücken viel aus. Ich Denke das würde das Foto aufwerten und nochmal schön strecken.
Aber das ist mein Vorschlag dazu!
Viele Grüße und einen schönen Abend wünscht euch Nix Fix
ADMIN
Hallo Britta, nachdem ich…
Hallo Britta,
nachdem ich von einigen Tagen Abwesenheit wieder zurück bin, lese ich hier eine sehr umfangreiche Diskussion zu Deinem Bild Fliege auf Schlitzahornblatt. Vieles Richtige ist gesagt worden, einiges weniger Richtiges, und einiges, bei dem es weder richtig noch falsch gibt, also die subjektive Einschätzung zählt und stimmt.
Hierzu noch ein paar abschließende Gedanken meinerseits für Dich, die Dir hoffentlich weiterhelfen:
Blendenwahl bei mFT
Du fotografierst mit dem mFT-Format. Hierbei solltest Du in der Regel die Blende nicht weiter als bis zur Stufe 8.0 schließen, weil darüber hinaus (also bei Blende 10.0, 11.0 oder mehr) die Beugungsunschärfe (allgemeine Unschärfe, die sich über das ganze Bild legt) bereits sichtbar greift. In Ausnahmefällen kann durchaus auch weiter geschlossen werden, dies sollte man aber mit dem Wissen dieses Sachverhalts tun – und eben nur in Ausnahmefällen, die aufgrund anderer Faktoren, die das mFT-System mit sich bringt, in der Regel nur selten nötig sind.
Perspektive
Es wurde oben stark (konträr) über die Perspektive diskutiert. Viele Dinge hiervon stimmen in der Theorie.
Allerdings geht es hier nicht nur um die Theorie, sondern um DEIN Foto, das Foto, das DU hier zeigst. Und ich sehe bei diesem Bild, dass hier eine Makronistin (DU!) ganz bewusst eine Perspektive gewählt hat, bei der die Linienführung des Schlitzahornblattes eine die Bildaussage prägende Bedeutung erhalten soll. Und diese roten Linien des Blattes kommen bei der von Dir gewählten (höheren) Perspektive am deutlichsten zur Geltung.
Auch bei niedrigerer Perspektive wären die roten Blattlinien natürlich sichtbar gewesen, allerdings hätte die Fliege zunehmend an Dominanz gewonnen, wäre zum mehr oder weniger alleinigen und eindeutigen Hauptmotiv geworden. Bei der Perspektive mehr von oben (Bild oben) erhalten die roten "Strahlen" eine so dominierende Rolle im Bild, dass sie schon fast mit in den Rang des Hauptmotivs gehoben werden.
Somit handelt es sich also bei der Wahl einer tieferen Perspektive nicht um das zwingend bessere, sondern vielmehr um ein anderes Bild. Das Foto würde in seiner Wirkung und insbesondere seiner Aussage sehr stark verändert. Du hast Dich aber für die höhere Perspektive und die (nur!) damit verbundene und mögliche Abbildungscharakteristik entschieden. Das ist damit also völlig in Ordnung.
Fazit: Ein sehr interessantes, spannendes Foto!
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
[Anmerkung der Administration: Ich hatte diesen Thread geschlossen (s.o. "abschließend"). Aus diesem Grund habe ich den Beitrag von Nix Fix gelöscht. Ich bitte um Beachtung der Schließung.]
Neuen Kommentar hinzufügen