Blatt doch eher mit Stacking?

 Hallo Roland,

also hier nochmal eine Überlegung zum Blatt, die Unschärfe im schon vorrausgegangenen Blatt war ja problematisch, nun bin ich heute erneut dran gegangen, und habe bewußt mich auf die Position der Kamera konzentriert, "Frühstücksbrettchen" . Eine vollständige Schärfentiefe ist meiner Meinung nach eher nicht zu schaffen, wegen der Form des Blattes, oder doch?

Deswegen frag ich: Wäre hier die Stacking Methode erfolgreicher?  Oder ist dann der Hintergrund flöten?

Gruß Sigi

 

Kommentare

Profile picture for user Wolfgang Zeiselmair
Makronist

Wie ein Knirps mir einmal in unglaublich diplomatischer Weise sagte: "Weißt Du, jeder Mensch hat einen anderen Geschmack" :-) Mir gefällt Deine Erste Version, ganz weich eingebettet in einen herrlichen Hintergrund am besten. Ich muss jetzt mal in mich gehen, wieso mir so richtig schöne Unschärfe bei anderen so wahnsinnig gefällt, ich aber bei meinen Bildern immer versucht bin sie aus zu merzen. Muss vielleicht mal bei Luzie 5Cent an ihrer "Psychiater-Bude" abdrücken :-)

Servus
Wolfgang

Profile picture for user Sigi Weyrauch
Makronist

Nun ja Wolfgang,

das ist wohl tatsächlich ein Bereich wenns um Geschmack und um Wahrnehmung usw. geht, da hast du schon recht, dem einen gefällt ein Bild so wie es ist, der nächste kann damit nix anfangen. Allerdings hab ich hier im Makrotreff gelernt, dass es grad in der Fotografie Gesetzmäßigkeiten gibt ,die im Grunde es dann wieder möglich machen überhaupt zu den Bildern eine Aussage zu machen, und die finden sich dann wieder in den Kommentaren. Dann kommt aber ein Punkt wo es passiert, dass eben ein Bereich im Foto super rauskommt, und wieder ein Bereich, da verliert sich das ganze wieder. Eigentlich kommt es eher selten vor, dass ein Foto für den Betrachter alles zeigt, was den anspricht oder dem gefällt.

Diese Unschärfen wo du ansprichst stören mich auch nicht besonders, nur ist mir auch klar, hier zeigst du ein Foto, und dann sagst du Bildbesprechung ja gerne, dann weiß ich auch dass natürlich das eine oder andere Detail eben für die Betrachter unterschiedlich ankommt.

Kein Grund für den Psychater, das ist die Vielfalt der Bilder, so wie in der Biodiversität.

Gruß Sigi

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ADMIN

Hallo Sigi,

nein, mit Stacken wirst Du hier eher weniger weit kommen. Fokus Stacking mit dem Oreston in Offenblende ist eher schwierig, da die Kontrastkanten häufig zu stark glühen.

Das Blatt ist von seiner Form her etwas ungünstig, um es hinsichtlich Schärfe- und Unschärfebereiche vergleichbar mit dem Tulpenfoto abzulichten.

Mir gefällt übrigens auch dasjenige mit dem größeren bräunlichen Umfeld besser als diese hier. Das Licht in diesem Umfeld wird vom Oreston phantastisch wiedergegeben. Aber hier ist sicherlich vieles Geschmacksache...

Lieber Gruß,

Roland

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