FLorFLiegenFLügel

Bei fast allen Hautflüglern lassen sich bei richtiger Beleuchtung Interferenzfarben beobachten. So massiv wie bei der Florfliege ist mir das aber noch nie gelungen!

Die Farben entstehen durch dasselbe Prinzip wie bei Seifenblasen: Interferenz des an der Oberfläche und an der hinteren Fläche Reflektierten Lichts. Je nach Winkel und Gangunterschied entstehen dann bei dünnen "Folien" unterschiedliche Farben. Wichtig ist, dass diese "Folie" sehr dünn ist (dünner als die Kohärenzlänge des verwendeten Lichts). Diese Voraussetzung ist bei der Florfliege offenbar besonders gut gegeben!  

Ich gelobe: KEINE Farbmanipulationen in Lightroom (HSL/Farbe Regler alle auf Null), Dynamik- und Sättigungsregler stehen ebenfalls auf Null !! (Normalerweise spiele ich hier schon ein bisschen rum, hier aber WIRKLICH nicht!)

ABM 5:1, Micro-Panorama aus 2 Stacks mit jeweils ca. 200 Einzelbildern

Kommentare

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ADMIN

Hallo Uli,

wow, hochinteressante Aufnahme, mit ebenso interessanten Erläuterungen. Danke auch für den Hinweis bezüglich Lightroom; das bringt Klarheit, ehe gegebenenfalls Unklarheiten entstehen :-). Absolut überzeugend, wie Du hier die Interferenzfarben sichtbar gemacht hast.

Lieber Gruß,

Roland

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