• Laowa 25mm f/2.8 2.5-5X

Laowa 25 mm Ultra Makroobjektiv

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Laowa 25 mm Ultra Makroobjektiv

Do, 28/06/2018 - 13:44
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Das brandneue 25 mm Ultra-Makroobjektiv von Laowa bietet eine extreme Vergrößerung von 2,5:1 bis 5:1. Ich habe das vielversprechende Objektiv getestet. In diesem Artikel erfährst Du wie sich das Ultra-Makroobjektiv schlägt und ob es mit dem Lupenobjektiv Canon MP-E 65 mm mithalten kann.

Mein erster Eindruck vom Laowa 25mm f/2.8 2.5-5X Ultra Macro. Es empfiehlt sich das Video anzuschauen bevor man den Artikel weiterliest.

Bitte unterstütze uns indem Du, falls Du das Laowa 25 mm Ultra Makroobjektiv bestellen solltest, es über diesen Link tust. Vielen Dank!

Die Konkurrenz erwacht

Seit kurzem gibt es etwas Bewegung auf dem eingestaubten Markt der extremen Makroobjektive. Lange Zeit galt das (teure) Lupenobjektiv MP-E 65 mm von Canon als Platzhirsch in diesem Bereich. Doch der Thron kommt so langsam ins Wackeln. Anfang 2017 kam das Mitakon Zhongyi 20 mm von ZY Optics auf den Markt. Das immerhin einen Abbildungsmaßstab von 4:1 - 4,5:1 ermöglichte und das zu einem unschlagbaren Preis von knapp 130,00 €. Doch das Objektiv hat mich nicht überzeugt, da es zum einen nur einen sehr beschränkten Vergrößerungsbereich abdeckt und zum anderen von der optischen Qualität nicht mit meinen alten manuellen Objektiven (siehe: Extreme Makrofotografie leicht gemacht) in Retrostellung mithalten konnte.

Mit der Ankündigung des 25 mm Ultra-Makroobjektivs von Laowa habe ich Anfang des Jahres wieder Hoffnung geschöpft und es mir gleich vorbestellt. Im Gegensatz zum Zhongyi 20 mm deckt es den Bereich von 2,5:1 bis 5:1 ab und die technischen Daten versprechen zumindest auf dem Papier eine bessere optische Qualität. Meine Erwartungen waren demnach hoch. Mittlerweile ist das Ultra-Makroobjektiv in meinem Besitz und um eines vorweg zu nehmen: Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Das Laowa 25mm f/2.8 2.5-5X Ultra Macro

Das 25 mm Ultra-Makroobjektiv besteht aus 8 Linsen in 6 Gruppen und einer Blende von f/2.8 bis f/16 mit 8 Lamellen. Es ist sowohl für Vollformat- als auch für APS-C-Sensoren geeignet. Anschlüsse gibt es für Sony (E-Mount), Pentax-K, Nikon F und Canon EF. Es gibt allerdings Adapter, um das Objektiv auch an Micro Four Thirds (M43) und Fuji X (FX) adaptieren zu können.

Im Folgenden werde ich die technischen Details des Laowa Ultra-Makroobjektivs mit dem Canon MP-E 65 mm Lupenobjektiv vergleichen. 

Der Preis

Das Laowa 25mm f/2.8 2.5-5X Ultra Macro kostet etwa 40 % weniger als das Canon MP-E 65 mm Lupenobjektiv und macht den Ausflug in die extremen Makrowelten dadurch um einiges erschwinglicher, zumindest wenn man bei diesem Abbildungsmaßstäben unbedingt ein Makroobjektiv verwenden möchte.

 

LAOWA 25 mm

CANON MP-E 65 mm

Laowa 25 mm ultra Makroobjektiv

etwa 350 €

Canon MP-E 65 mm

etwa 1100 €

[Wichtiger Hinweis: Der angegebene Kaufpreis des Laowa 25mm f/2.8 entspricht dem reinen Warenpreis. Beim Kauf in China kommen gegebenenfalls Zollgebühren hinzu, da das Objektiv unverzollt zugesandt wird. Die gesamte Zollthematik sollte unbedingt beim Kauf in China mit eingeplant werden, um Enttäuschungen zu vermeiden. Nähere Informationen hierzu sind auf zahlreichen Websites zu finden, wie zum Beispiel bei Import-Shopping.de]

Anschlüsse

Wie bereits erwähnt gibt es das Laowa 25 mm für so gut wie jede Kamera, das Canon MP-E 65 mm ist hingegen nur für den Canon-Mount verfügbar. Mit Adaptern lässt es sich jedoch auch an anderen Kameras zum Beispiel Sony FE adaptieren. Doch besonders praktikabel ist das nicht. Zudem sind die Adapter meistens nicht gerade günstig.

 

LAOWA 25 mm

CANON MP-E 65 mm

Sony (E-Mount), Pentax-K, Nikon F und Canon EF 

Canon EF

Vegrößerungsbereich

Hier ist das Canon MP-E 65 mm klar im Vorteil. Ich hätte mir gewünscht, dass das Laowa 25 mm zumindest noch den Bereich 2:1 abdeckt. Möchte man damit nämlich eine geringere Vergrößerung wie 2,5:1 muss man zum normalen Makroobjektiv wechseln. Mit dem MP-E 65 mm ist man flexibler.

 

LAOWA 25 mm

CANON MP-E 65 mm

2,5:1 - 5:1

1:1 - 5:1

Arbeitsabstand

Der Arbeitsabstand ist ein wichtiger Punkt. Das beste Objektiv bringt nichts, wenn die Distanz vom Objektiv zum Motiv winzig klein ist. Zum einen sind die schreckhaften Motive dann längst über alle Berge und zum anderen wird die Ausleuchtung dieser zur Unmöglichkeit. Das Mitakon Zhongyi 20 mm hat beispielsweise nur einen Arbeitsabstand von 20 mm. Das MP-E 65 mm und das Laowa sind mit über 40 mm beide sehr gut aufgestellt. Trotzdem macht hier das Laowa das Rennen, denn der Arbeitsabstand variiert nicht so stark wie beim MP-E 65 mm. Zwischen 2,5-5:1 sind es nur 5 mm Unterschied beim Canon MP-E 65 mm ist man bei 2,5:1 bei 58 mm bei 5:1 bei 41 mm. Das entspricht einem Unterschied von 17 mm, was das Fokussieren und die Ausleuchtung viel schwieriger macht. Ich bevorzuge deshalb einen möglichst konstanten Arbeitsabstand.

 

LAOWA 25 mm

CANON MP-E 65 mm

45 mm (2,5:1) - 40 mm (5:1)

101 mm (1:1) -  41 mm (5:1)

Länge

Neben dem Canon MP-E 65 mm wirkt das Laowa 25 mm Ultra-Makroobjektiv wie ein kleiner Zwerg. Ein kleineres Objektiv ist definitiv leichter zu handeln und die geringe Varianz in der Größe macht die Verwendung eines Blitzsystems nicht zum Hexenwerk. Die GIF von Nicky Bay verdeutlicht das sehr gut.

 

LAOWA 25 mm

CANON MP-E 65 mm

82 mm (2.5:1) - 137 mm (5:1)

98 mm (1:1) - 228 mm (5:1)

Vergleich Laowa 25 mm ultra Makroobjektiv mit dem Canon MP-E 65mm (Foto: Nicky Bay | www.nicky-bay.com)
Vergleich Laowa 25 mm ultra Makroobjektiv mit dem Canon MP-E 65mm (Foto: Nicky Bay | https://www.nickybay.com)

 

Gewicht

Das Canon MP-E 65 mm ist einfach ein Brummer und das macht sich auch im Gewicht bemerkbar. Allerdings ist das Laowa in Anbetracht seiner geringeren Größe auch kein Leichtgewicht, das liegt an der robusten Vollmetallkonstruktion.

LAOWA 25 mm

CANON MP-E 65 mm

400 g

730 g

Durchmesser

Ein kleiner Durchmesser hat den Vorteil, dass man auf einer ebenen Fläche tiefer arbeiten kann. Das ist zum Beispiel äußerst nützlich wenn ich winzige Kugelspringer auf Baumstämmen fotografiere. Mit einem globigen Objektiv kommt man nur schwer auf Augenhöhe von winzigen Motiven.

LAOWA 25 mm

CANON MP-E 65 mm

43 mm

58 mm

Blendenlamellen

Mehr Blendenlamellen versprechen ein schöneres (runderes) Bokeh. Das Laowa 25 mm überzeugt hier.

LAOWA 25 mm

CANON MP-E 65 mm

8 Lamellen

6 Lamellen

Automatik

Im Gegensatz zum Canon MP-E 65 mm ist das Laowa 25 mm Ultra Makro ein rein manuelles Objektiv. Das heißt die Blende muss von Hand eingestellt werden und es erfolgt keine Datenübermittlung zur Kamera. Das ist vielleicht einer der größten Nachteile des Laowa 25 mm.

LAOWA 25 mm

CANON MP-E 65 mm

manuell

automatisch

Schärfentiefe

Zwar hat das Canon MP-E 65 mm bei gleicher Vergrößerung die gleiche Schärfentiefe wie das Laowa 25 mm, doch im Bereich außerhalb des Fokus zeigt das Laowa dadurch dass es weitwinkliger ist etwas mehr Details. Ob das nun positiv oder negativ ist liegt im Auge des Betrachters. Beim Fokussieren hilft es auf jeden Fall wenn man etwas mehr im Hintergrund erkennt.

Vergleich Laowa 25 mm ultra Makroobjektiv mit dem Canon MP-E 65mm (Foto: Nicky Bay | www.nicky-bay.com)
Vergleich Laowa 25 mm ultra Makroobjektiv mit dem Canon MP-E 65mm (Foto: Nicky Bay | www.nicky-bay.com)

 

Optische Qualität

Das Canon MP-E 65 mm tendiert eher zu leicht ausgewascheneren Fotos als das Laowa 25 mm, das liegt der der höheren Empfindlichkeit für Streu- bzw. Gegenlicht. Um zu verhindern, dass Blitzlicht vom Diffusor oder anderen reflektierenden Flächen zurück ins Objektiv gelangt empfiehlt es sich sich eine kleine Gegenlichtblende zu basteln. Das Laowa habe ich bisher jedoch völlig ohne Schutz verwenden können und bin überrascht von den satten, kontrastreichen Fotos. Die Schärfe scheint minimal knackiger zu sein als beim MP-E 65 mm und anderen vergleichbaren Linsen.

Bei diesen extremen Abbildungsmaßstäben darf man allerdings die Beugungsunschärfe nicht vernachlässigen (siehe: Die optimale Blende). Generell gilt für die effektive Blende: (Vergrößerung +1) x Blende. Wenn man also bei einem ABM von 5:1 mit  f/16 arbeitet, wäre die effektive Blende (5+1) x 16 = eine extreme Blende von f/96 und das Foto kompletter Matsch. Bei 5:1 empfehle ich eine Blende von f/2.8 und max. f/5.6. Bei kleinerem ABM wie 2,5:1 sollte man maximal f/8 verwenden.

LAOWA 25 mm

CANON MP-E 65 mm

+++

++

Zusammenfassung

Bitte unterstütze uns indem Du, falls Du das Laowa 25 mm Ultra Makroobjektiv bestellen solltest, es über diesen Link tust. Vielen Dank!

Eigenschaft 

LAOWA 25 mm

CANON MP-E 65 mm

Preis 350 € (ggf. zzgl. Zoll) 1100 €
Anschlüsse Sony (E-Mount), Pentax-K, Nikon F und Canon EF Canon EF
Vergrößerung 2,5:1 - 5:1 1:1 - 5:1
Arbeitsabstand 45 mm (2,5:1) - 40 mm (5:1) 101 mm (1:1) -  41 mm (5:1)
Länge 82 mm (2.5:1) - 137 mm (5:1) 98 mm (1:1) - 228 mm (5:1)
Gewicht 400 g 730 g
Durchmesser (Front) 43 mm 58 mm
Blendenlamellen 8 6
Automatik manuell automatisch
Optische Qualität +++ ++
Gesamt 8/10 Punkte 2/10 Punkte

Fazit

Das Laowa 25 mm Ultra Makroobjektiv ist rundum gelungen. Insgesamt schlägt es das Canon MP-E 65 mm in vielen Punkten. Wer auf die Automatik verzichten und mit dem etwas eingeschränkteren Vergrößerungsbereich leben kann, der wird viel Freude mit dem Laowa 25 mm haben.

Allerdings darf man von diesem Objektiv auch keine Wunder erwarten. Die Schwierigkeiten die sich durch die enormen Abbildungsmaßstäbe ergeben sollten nicht unterschätzt werden. Einsteiger der Makrofotografie sollten zuerst den Umgang mit einem normalen Makroobjektiv und einer Nahlinse erproben. Damit kommt man von 1:1 bis etwa 2:1 und deckt somit einen großen Teil der Motive da Draußen ab.

Tipp: Eine Vorstellung geeigneter Nahlinsen und Blitzen findest Du in MAKROFOTO Ausgabe 2

Meine ersten Praxistests des Laowa 25 mm im Heimstudio sowie in der freien Wildbahn haben mich auf jeden Fall von diesem Ultra Makroobjektiv überzeugt. Es liegt gut in der Hand und die Verarbeitung ist von hoher Qualität. Einziges Manko für mich: Der Objektivdeckel ist sehr wackelig und dreht sich bei mir im Fotorucksack selbständig ab. Vielleicht hat jemand von euch schon eine bessere Lösung gefunden?

Klar ist: Wenn man dieses Objektiv verwendet führt am Focus Stacking eigentlich kein Weg vorbei. Dazu empfehle ich den folgenden Artikel (Focus Stacking leicht gemacht) und die Ausgabe 4 von MAKROFOTO in der wir dieses Thema umfassend beleuchtet haben.

Allen die nun die ersten Schritte in der Welt der extremen Makrofotografie wagen, wünsche ich viel Erfolg. Fragen, Feedback und eure Fotos die ihr mit dem Laowa 25 mm gemacht habt gerne in die Kommentare schreiben

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Beispielfotos

Extreme Makroaufnahme einer Regenbremse. Focus Stack aus 66 Einzelfotos. ABM etwa 7:1

Extreme Makroaufnahme einer Regenbremse. Focus Stack aus 53 Einzelfotos. ABM etwa 5:1

Tipp: einige der Fotos sind mit Hilfe eines hochpräzisen Makro Rails entstanden. Diesen habe ich in Ausgabe 6 von MAKROFOTO vorgestellt. Zudem findest Du hier Informationen darüber.

Extreme Makroaufnahme eines winzigen (2 - 3 mm groß) Nachtfalters. Focus Stack aus 72 Einzelfotos. ABM etwa 5:1

Extreme Makroaufnahme einer Goldfliege (Lucilia sericata). Schneller Stack aus 22 Einzelfotos. ABM 2,5:1. Man sieht für "große" Fliegen ist das Laowa 25 mm schon fast zu viel.

Valentin Gutekunst ist der Gründer von Makrotreff und Herausgeber von Makrofoto und selbst ein ambitionierter Makrofotograf. Mit seinen Fotos möchte er den Menschen die Faszination und Schönheit der Natur und deren Geschöpfe wieder näher bringen. Und damit das Bewusstsein schaffen, dass es gilt diese Artenvielfalt zu bewahren! Neben der Aufklärungsarbeit rund um die biologische Vielfalt, gibt er sein Wissen und seine Erfahrung mit viel Freude und Engagement weiter und auch aus seinen Makrotricks macht er kein großes Geheimnis.

Kommentare

Profile picture for user Claude Perret
Erstellt von solid (nicht überprüft) on So, 01/07/2018 - 12:31 Permanenter Link

Hallo Valentin,

Toller Bericht,tolle Bilder, tolle Optik!

Ich liebäugle seit einiger Zeit mit dem 60mm Laowa, aber das übertrift einfach alles.

Anderseits vermisse ich den AF fürs automatische Stacking. was ja dann in diesen Größenbereichen unabdingbar wird.

Leichte Zweifel kommen mir auch ob ich nicht mit der Optik übers Ziel hinausschieße.

Nun meine eigentliche Frage: Mit welchen Zollgebühren sollte man da rechnen?

 

LG und viele weitere tolle Bilder. :-)

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ADMIN

Hi Solid,

vielen Dank! Klar die Vergrößerung ist schon enorm und die Fotos sind alle mit Vollformat aufgenommen d.h. mit APS-C oder anderen kleinerem Sensor ist man dann nochmal "näher" dran. Für viele Motive sicherlich ein Overkill. Aber man erschließt sich eben dafür wieder neue Welten ;-)

Ein hochpräzises Makro Rail ist dann für extremere Sachen ratsam (siehe auch Ausgabe 6).

Keine einfache Entscheidung! Statt dem 60 mm Laowa würde ich aber ein Makroobjektiv + Nahlinse nehmen.

Wenn das Paket beim Zoll hängen bleibt sind etwa 20 - 27 % Gebühren fällig.

Beste Grüße,

Valentin

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Erstellt von solid (nicht überprüft) on So, 01/07/2018 - 20:39 Permanenter Link

Danke für Deine schnelle und aussagekräftige Antwort!

Also ich hab ein 100 Makro ( meine beste Optik) am APS-C Sensor und seit Jahresanfang auch eine Raynox 250.

Ich komme aus der unbelebten Makrofotografie, mangels Models hab ich mich der Außenwelt zugewand. Allerdings flüchtet weitgehend alles Getier bei der Nahlinse.

Ich werd das Objektiv mal im Auge behalten, komme auch selten zum Fotografieren.

GLG und noch viele tolle Bilder!

 

 

Profile picture for user Claude Perret

Hallo,

ich habe das Objektiv schon per pre-order bestellt und habe es seit rund 2 Monaten in Benutzung. es ist überraschend schwer udn fühlt sich an, wie aus einem Metallblock geschnitten. Superstabil!

Optisch finde ich es auch hervorragend und bei minimaler Vergrößerung ist f8 schon das maximum der Gefühle, im Sinne der Optimalen/Förderlichen Blende. Natürlich ist es ein Spezialobjektiv und mit 2,5x kann man draussen noch arbeiten ist aber durchaus eine Herausforderung, die man erst einmal meistern muss.

Habe es mit Nikon Anschluss und gleichc mit Adapter an mFT gekauft: der optische Nikonsucher ist mir einfach zu dunkel, mit dem EVF von Olympus geht aber alles prima.

Werde noch viel Spass damit haben!

Grüße

Fabian

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Erstellt von Wolfgang Erhardt (nicht überprüft) on Do, 05/07/2018 - 10:45 Permanenter Link

Hallo Valentin,

ein sehr interessanter Artikel.

Ich freue mich auf die nächsten Artikel und Bilder mit diesem Objektiv von Dir.

Für mich bedeutet es jetzt noch fleißig mit meinem normalen Makroobjektiv, im Zusammenspiel mit der Renox 250 Nahlinse, zu üben, um mit den hohen Abbildungsmaßstäben des LAOWA 25mm klar zu kommen.

Gruß

Wolfgang

Profile picture for user Thomas Kappel
Makronist

Hallo,

 

mittlerweile gibt es das Objektiv auch bei Amazon (von einem deutschen Händler):
https://amzn.to/2Lo9S3b

Allerdings mit kapp über 500 Euro teurer wie in China.

Ich spiele auch schon länger mit dem Gedanken, es mir zu bestellen, konnte mich aber noch nicht entscheiden.

Viele Grüße

Thomas

Profile picture for user Thomas Kappel
Makronist

Hallo Valentin,

 

im Grunde gebe ich dir da Recht. Ich hatte schon oft im Ausland bestellt und (fast) immer lief es ohne Probleme. Zweimal musste ich das Paket beim Zollamt abholen was mich zwar nervte, da es ein großer Umweg ist und halt Zeit draufgeht. Aber einmal lief es so richtig bescheiden. Das Paket wurde per Express verschickt, war zwar gut gemeint, ist bei mir aber schlecht. Dass es etwa 3 Monate gedauert hat, war mir dabei noch egal. Der Express-Paket-Bote konnte das Paket jedoch nicht zustellen (da ich nicht zuhause war). Leider ist es so, dass er es nicht einfach bei der nächsten Postfiliale abgeben kann (obwohl er ja auch zur DHL gehört), wo ich es hätte abholen können wann es mir rein passt. Am Ende wurde mein Paket geschreddert und ich war meine 120 Euro wo die Bestellung gekostet hat los. Deshalb bestelle ich lieber bei Händlern in Deutschland auch wenn es etwas mehr kostet. Wobei mir die 150 mehr bei diesem Objektiv dann doch zu viel sind.

 

Viele Grüße

Thomas

Profile picture for user Claude Perret
Erstellt von Axel Wingerter (nicht überprüft) on Fr, 03/08/2018 - 21:44 Permanenter Link

Hallo zusammen,

bin begeistert von der HP. Werde wohl noch einige Zeit hier lesen.

Mitlerweile gibt es das Laowa auch bei Fotokoch.

https://www.fotokoch.de/LAOWA-25mm-f-2-8-Ultra-Macro-2-5-5x-Canon-EF_81094.html

Ich bestelle nicht so gerne im nicht europäischen Ausland.

Viele Grüße Axel

Profile picture for user Claude Perret
Erstellt von Markus Jäggi (nicht überprüft) on Mi, 15/08/2018 - 22:20 Permanenter Link

Hallo Valentin

Hat das Objektiv denn eine Springblende, die es erlaubt bei offener Blende zu fokussieren oder muss das in abgeblendetem Zustand gemacht werden.

Viele Grüsse Markus

Profile picture for user Roland
ADMIN

Hallo Markus,

nein, das LAOWA ist ein rein manuelles Objektiv. Es verfügt somit also nicht über eine automatische Springblende.

Du hast Recht, dies stellt insofern ein Problem dar, als dass es beim Abblenden im Sucher dunkler wird. Die modernen spiegellosen Systemkameras mit elektronischem Sucher gleichen dies etwas aus.
Was hier jedoch als kleines Problem bleibt, ist ein etwas erschwertes Einstellen der Schärfe aufgrund der größeren Schärfentiefe bei geschlosseneren Blende. Man findet also im Sucher nicht mehr so leicht den (kleinen) Schärfepunkt, der bei Offenblende das punktgenaue Scharfeinstellen erleichtert. Dennoch ist ein Arbeiten möglich.

Beim Einsatz an "normalen" Spiegelreflex-Kameras wird also der Sucher im abgeblendeten Zustand dunkler – bei dunklerem Umgebungslicht auch schnell zu dunkel, weil das oben beschriebene Problem mit dem erschwerten punktgenauen Scharfstellen infolge der größeren Schärfentiefe hinzukommt. Bei hellem Umgebungslicht und etwas Übung ist es dennoch möglich.

Liebe Grüße,

Roland

Profile picture for user Claude Perret
Erstellt von Lothar Ahrendt (nicht überprüft) on Mo, 03/09/2018 - 08:15 Permanenter Link

Hallo Valentin,

wieder einmal eine tolle Vorstellung eines neuen Produkts. Habe mir daraufhin das Objektiv zugelegt und finde alle deine Aussagen bestätigt.

Vielen Dank. Ein kleiner Hinweis zum losen Objektivdeckel. War bei mir genauso, bis ich feststellte, dass dieser Deckel eine Nut zum Einrasten hat.

Mein Tipp: Den Deckel einmal besonders fest auf das Objektiv drehen, also mit mehr Kraft.Er lässt sich dann eine Idee weiter drehen und r a s t e t

ein. Nun sitzt er fest und bereitet keinen Ärger mehr.

Liebe Grüße

Lothar

Profile picture for user Claude Perret
Erstellt von Lothar Odinius (nicht überprüft) on Do, 13/09/2018 - 13:53 Permanenter Link

besitze die Nikon d850, möchte jetzt das Fotostacking nutzen. Hast Du schon Erfahrungen darüber. Gibt es einen Beitrag (in welchem Heft) würde das dann bestellen.

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