Was geht mit dem Lydith und Stativ

Diese weiße Blüte hat einen Durchmesser von etwa 5mm es war schon ein langer Prozess die erst mal mit dem Lydith zu erfassen- natürlich geht das eh nur mit dem Stativ

Das erste Foto ist rechts minimal beschnitten, hier Abstand gehalten von der Blüte

beim zweiten Foto wird es schwierig noch einigermaßen die Schärfe zu erreichen, denke ich, der Abstand vom Obi zur Blüte etwa 5cm

Kommentare

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Makronist

Hallo Sigi,

mit der Schärfe wird es doch immer besser, was beim ersten Bild aber wirklich noch gemacht werden muss ist ein Weißabgleich. Ich gehe einmal nicht davon aus, dass die Blüten Himmelblau sind. Ist aber mit Deiner Software einfach zu machen.

Servus

Wolfgang

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Makronist

Hallo Sigi 

immer noch blau, schau doch mal bei Deinem Weißabgleich, da müsste so etwas wie eine Pipette zu finden sein. Mit der klickst Du einen Bereich der Weiß sein soll an und siehe da, die Farben stimmen. Zu Deinem Programm gibt es sicherlich ein Buch zu kaufen, die sind meist Welten besser als die Bedienungsanleitungen. Das mache ich auch bei neuen Programmen, spart viel Frust. 

Servus

Wolfgang

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MOD

Hallo Sigi,

um deine Bilder beurteilen zu können müßte man wissen welches Foto  nun überhaupt  dein Originalfoto ist und welches du schon mit deinem Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet hast.Du gibst das leider nicht an.Man kann das immer nur vermuten.

Bei deinem zuletzt  hier eingestellten Bild sind die Blüten nun weiß, aber es ist viel zu hell und überbelichtet. Du solltest schon beim Fotografieren auf eine korrekte Belichtung achten. Schaue dir dazu dein Histogramm in der Kamera an. Dieses sollte über die ganze Breite ausgewogen (Tonwertumfang) sein und keine übermäßigen " Berge" oder Spitzen links ( zu dunkel) oder rechts ( zu hell) haben.Dies ist natürlich abhängig von deinem Motiv.

Auch in deinem Bearbeitungsprogramm ist das Histogramm sichtbar. Dort kannst du durch das Schieben an den Reglern erkennen, wie sich dein Histogramm durch deine Bedarbeitung verändert. Probiere das mal aus. Wenn du zu arg an den Reglern schiebst, kannst du deine Bilder nicht verbessern. Hier ist weniger oft mehr. Normalerweise müßtest du in deinem Programm neben dem Histogramm sogar eine Überbelichtungswarnung haben. Wenn du  dort auf die kleinen Dreiecke  klickst ,aktivierst du diese und es wird dir genau angezeigt, wo du über - oder/und unterbelichtet hast.

Wolfgangs Tipp mit dem Buch zum Programm solltest  du unbedingt aufgreifen, sonst ist tatsächlich eine Menge Frust vorprogrammiert! So wie bei deiner neuen Einstellung "Anders dargestellt mit Oreston" . Bild 2 ist eindeutig unbrauchbar.

Ich hoffe, ich konnte dir da ein wenig weiterhelfen.

Liebe Grüße

Gabi

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Makronist

Hallo Gabi,

du hast ja so Recht- ich hab zwar bei den nachgearbeiteten Fotos immer das Original RAW genommen, aber diese hin und her Bearbeitung führt im Grunde zu immer mehr kaputt machen.

Deswegen bin ich Heute doch nochmal an diese Blüte ran und hab ein letztes neues Foto zwei mal gemacht und so gelassen vorwiegend wie es auch ist.

Vielen Dank für deine Mithilfe

Gruß Sigi

Profile picture for user Wolfgang Zeiselmair
Makronist

Grüß Dich Sigi,

die Blüte ist jetzt schön weiß und die Farben im Hintergrund auch viel natürlicher. Gut, wie Gabi schon anmerkte, jetzt ist es recht hell, was im RAW kein Unglück ist, die Belichtung zurückfahren ist da kein großes Problem. Zur Bearbeitung: da hat zwar jeder seinen eigen workflow, aber versuche mal folgende Reihenfolge.

1. Weißabgleich
2. Belichtungskorrektur
3. nachschärfen (leicht)
4. Rauschunterdrückung (leicht)
5. Klarheit (dezent anheben)
6. Detail bei Klarheit (leicht anziehen)
7. Sättigung (Finger weg)

Du hast bei dem Bild hauptsächlich zwei Probleme. Zuerst haben die Blüten einen leichten Blaustich. Dann hast Du den Sättigungsregler sehr tapfer angezogen. Dadurch wird der Hintergrund quitschbunt und der leichte Blaustich mutiert zu Himmelblau. Der Sättigungsregler ist das gefährlichste und auch meistgeliebte Instrument bei Fotografen. Urlaubsbilder sehen daher oft aus wie aus einem schlechten Reiseprospekt und nicht wie vor Ort gesehen. Also die Sättigungsregler wie glühend heiß bedienen, nur wenig und gleich wieder die Finger weg *lach*

Servus
Wolfgang

 

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Makronist

Danke Roland,

wie ist jetzt das wenn man ein "Rezept" speichert, passiert dann alles gleichzeitig oder der Reihe nach. Bei der JPG Verarbeitung verstehe ich das, nach Export in Tiff oder Jpge arbeitet die Rauschreduzierung zum Bleistift in C1 fast gar nicht mehr. Aber die Änderungen in RAW bei LR und C1 sind doch nicht destruktiv, macht es dann auch noch was? Bitte richtig verstehen, ich will nicht klugscheißen sondern es nur verstehen.

Servus
Wolfgang

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ADMIN

Hallo Wolfgang,

soviel ich weiß, ja. Soweit ich informiert bin, legen sich die Veränderungen späterer Schritte dennoch über die Veränderungen, die durch die Schärfung entstanden sind, drüber – auch, wenn zwischenzeitlich nicht abgespeichert wird. Deine Überlegungen sind schon ganz richtig, das ist ein viel diskutiertes Thema. Aber ich habe hier mit LR- und PS-Trainern gesprochen, die dies bestätigten.

Sollten diesbezüglich irgendwo andere, abgesicherte (!) Informationen vorliegen, würde mich das sehr interessieren. Aber bis dahin verfahre ich, wie ich es oben beschrieben habe.

Wir bleiben an diesem Thema dran. Ist wichtig!

Lieber Gruß,

Roland

Profile picture for user Wolfgang Zeiselmair
Makronist

Hallo Roland,

ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Habe gerade gemerkt dass ich es eh (fast) so wie Du beschrieben hast mache. Wieso? In C1 ist von oben nach unten Weißabgleich, Belichtung, HDR (pseudo), Gradiationskurfe und Klarheit zu finden. Sättigung rühre ich meist nicht an. Schärfe und Rauschunterdrückung ist im Reiter daneben angeordnet. Jetzt zum "fast", fast zum Schluss kommt dann hier das Schärfen. Damit hat es sich auch schon, außer - wenn beim Schärfen ein leichtes Rauschen entsteht, dann maskiere ich das Objekt der Begierde invertiere die Maske und lege die Rauschunterdrückung abschließen über den jetzt maskierten Hintergrund. Kommt aber nicht oft vor.

Servus
Wolfgang

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Makronist

Hallo Wolfgang, hallo Roland, hallo Gabi,

zuerst vielen Dank für die Ratschläge, da wird mir inzwischen klar wo es noch zu verbessern gilt. Deine vorgeschlagene Herangehensweise Wolfgang leuchtet mir ein, insbesondere der Punkt mit der Sättigung, das stimmt, hier hab ich absolut überzogen. Und das Thema mit dem nachschärfen, was Du Roland erwähnt hast, war ja ebenso schon wiederholt im Gespräch.

Was mir in dem Zusammenhang auffällt  ist der Umgang mit Fotos welche mit modernen Objektiven gemacht werden gegenüber denen die mit den Altgläsern gemacht sind.

Grundsätzlich geh ich ja davon aus immer im RAW Format aufzunehmen, sodann ist ja die nachfolgende Bildbearbeitung unerlässlich. Woran ich aber die größte Schwierigkeit sehe ist der Anspruch, den ich habe, wenn ich die Fotos im Vintage Bereich, nämlich "malen mit der Kamera" usw. Wenn ein Foto von Anfang an schon im Kasten so drin ist, ist die Bildbearbeitung eher einfach, wenn aber mein Rohling diesen Anspruch (wie gemalt) nicht sofort zeigt, dann neige ich dazu das Bild zu überpinseln, und das ist wahrscheinlich Quatsch.

Auf der anderen Seite, wenn ich Fotos mit den modernen Objektiven mache, sind völlig andere Ansprüche im Vordergrund, und da meine ich, sind auch die Kriterien in der Nachbearbeitung umverlagert.

Nochmals Danke an alle Ratgebenden

Gruß Sigi  

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