Bellis perennis
ABM 5:1 & Spezialbeleuchtung
Bild 2 (später hinzugefügt): Was so ein Perspektiven- und Beleuchtungswechsel ausmachen kann!
ABM 5:1 & Spezialbeleuchtung
Bild 2 (später hinzugefügt): Was so ein Perspektiven- und Beleuchtungswechsel ausmachen kann!
Bild 1 im ABM 50:1: Einzelne Pollenkörner auf Blütenblatt. Meistens kleben viele Pollen zusammen, man muss lange suchen, bis man sie vereinzelt findet (1-2-3). Im Blütenblatt kann man die länglichen Zellen mit den Farbstoff-tragenden Vakuolen gut erkennen. Die sind auch für den Zell-Druck verantwortlich, damit die Blüte nicht schlapp wird bzw. auf- und zugehen kann (so hat es mir jedenfalls meine Biologin erklärt).
Ich habe wieder versucht, die Szenerie durch die Beleuchtung plastisch darzustellen. Sieht schon fast Computergeneriert aus.
... mal mit starkem Hintergrundkontrast.
Habe festgestellt, dass die Bildwirkung besser ist, wenn möglichst der ganze Hintergrund (Monitor) schwarz ist, deshalb nochmal im Format 3:2
Hier nochmal eine Schmetterlingsmücke, diesmal mit Plan-APO Objektiven aufgenommen.
So ziemlich das haarigste Tier, das ich jemals gestackt habe - ziemlich problematisch!
Bild 1: ABM 32:1 mit Mitutoyo 50xHR NA=0.75
Bild 2: ABM 12.5:1 mit Mitu 20x NA=0.42
Bild 3: ABM 12.5:1 mit Mitutoyo 20x SL , NA=0.28
Nachdem in der "Vintage-Sektion" des Forums alles was irgendwie durchsichtig ist, als Objektiv verwendet wird, habe ich hier ein OPTEM/Edmundoptics 10xHR ausgegraben. Es ist mit NA 0,45 in der Bildmitte extrem scharf (theoretisch ist die Pixeldichte meiner Sony hier sogar zu klein), aber - im Gegensatz zu den Mitutoyo M Plans- eben nicht Planfeld korrigiert. Ich habe versucht, den Bereich um das Auge dieses haarigen Insekts so scharf wie möglich darzustellen, den Rest habe ich den Objektivfehlern überlassen. Das Bild ist von vorne bis hinten durchgestackt (720 Bilder!).
Zur Vervollständigung meiner Wintermücken-Mikro-Sammlung: Flügel!
(wie immer OHNE Farbpfusch!)
Nicht alle Mücken haben Frostschutzmittel...
ABM 32:1
Im Gegensatz zum vorherigen Mückenaugenbild ist hier das Punktauge auch mit dargestellt.
Ansonsten dieselben Effekte, wenn auch eine andere Mückenart.
Nachdem es hier ja schon ein sehr schönes Feature über Wintermücken gibt, hier mein Beitrag.
Zu Bild 3 und vor allem 2: Irgendwie sind die Tierchen mit ihren ausufernden Mundwerkzeugen unter dem Mikroskop nicht sehr fotogen. Was aber auffällt, sind die Augen!
Die Theorie meiner Biologin hierzu: Das Frostschutzmittel der Wintermücken hat einen sehr hohen Anteil an Glycerin und Zucker. Wird diese Mischung übersättigt (z.B. durch "Gefriertrocknen" im Tiefkühlfach), kristallisiert es aus (ähnlich wie Honig..). Dass es aber so klar und weiß ist, ist schon erstaunlich!
Auch bei ABM 2:1 machen die Mitutoyos eine ganz gute Figur.
Allerdings erreiche ich bei meinem Aufbau hier die Grenzen des Stackingbereichs, weshalb nicht die ganze Tiefe durchgestackt ist. Vielleicht gar kein Fehler?
(Der Käfer (cetonia aurata) lag im Spätherbst tot auf der Terrasse).