Der Name verpflichtet - Prachtlibelle

Letztes Jahr habe ich ein paar tolle Libellenhabitate in der unmittlbaren Umgebung entdeckt. Jetzt zur Hauptflugzeit hiess es sehr früh aufstehen - aber es hat sich gelohnt. Nur das Licht war am frühen morgen nicht optimal, brauten sich doch am Morgenhimmel schon dunkle Gewitterwolken zusammen. Dann versucht man eben, das Beste rauszuholen ... Zudem galt es das neue Objektiv zu erproben, aber da muss ich mich noch rantasten.

Liebe Grüsse aus der Libellenzone

Mandi

Kommentare

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Hallo Mandy,

bei mir blieb es bislang immer nur beim guten Vorsatz, aber dann kam ich doch wieder nicht so früh aus dem Bett. ;-)

Grundsätzlich sieht die Libelle gut aus, aber mit der Schärfe wäre ich nicht ganz zufrieden. ISO 800 ist wahrscheinlich für Deine Kamera schon grenzwertig, es könnte also am Rauschen liegen. Hast Du das Bild beschnitten? Wenn nicht, wäre da vielleicht noch Potential und Du könntest bei einem größerem  Abstand zum Tier die Blende weiter öffnen und die ISO verringern. Aber erst mal abwarten was Roland meint, ich könnte auch völlig daneben liegen!

(Sicher bin ich mir nur, dass sich ein kleiner Sensorfleck eingeschlichen hat. ;-)).

Liebe Grüße

Erika

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Hallo Frank und Erika

Danke für eure Reaktionen! der Abstand betrug schätzungsweise 55 - 60 cm.Ich muss mich auch zuerst an mein neues Sigma (180mm Makro 1:2.8) herantasten. Das 1. und das 2. Bild sind überhaupt nicht beschnitten; ich habe die Hinweise von Roland und Valentin im Ohr, bereits vor Ort möglichst exakt am definitiven Bild zu arbeiten und die Bildgestaltung am PC nur noch zu verfeinern. Das 3. Bild hat einen Beschnitt von ca. 10%.

Das Problem der Schärfe sehe ich auch; wenn man in der Natur draussen arbeitet, gibt es oft nur eine (entfernte) Annäherung ans Ideal. Aus meiner Sicht ist das gesamte Belichtungsdreieck an der nicht ganz so tollen Schärfe schuld: ISO 800 ist für die Canon EOS 80D schon eine spürbare Grenze; mit der Blende 2.8 ist die Schärfeebene sehr schmal gehalten (bei einer derart "fetten" Libelle wirklich ein Problem); und mit 1/20" kommt dann noch die Bewegung mit drein (eher des Windes, als der Libelle selber).
Irgendwie hab ich versucht, die Grenzen in allen Bereichen auszureizen, aber es hat wohl nicht ganz gereicht. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich hier eher zum 105er Sigma hätte greifen sollen (bei 180mm "rächt" sich eben das längere Rohr trotz Stativ und Fernauslöser).

Und den Sensorfleck (gell, links oben in der Ecke!) den habe ich schlicht übersehen; werde mal versuchen ihn wegzupusten - natürlich mit Blasebalg!).

Mit lieben Grüssen aus der Innerschweiz

Mandi

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Hallo Mandi,

180mm Makro auf APS-C ist schon eine Hausnummer! Sowas gibt es für Sony gar nicht (noch nicht, Sigma arbeitet aber an neuen Vollformatobjektiven für e-mount-Vollformat).

Deine Argumente sind voll nachvollziehbar! In der beschriebenen Situation hätte Dir wohl nur eine Beleuchtung, Blitz oder LED-Lampe, helfen können. Bin gespannt auf Deine Erfahrungen mit dem neuen Objektiv!

Liebe Grüße

Erika

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